Name: Dr. Karsten Wildberger
Partei: Christlich-Demokratische Union (CDU)
Mandat: kein Abgeordnetenmandat
Funktion: Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung (seit 2025)
Hat Karsten Wildberger den Genozid in Gaza benannt?
Diesbezüglich sind keine öffentlichen Äußerungen bekannt.
Hat sich Karsten Wildberger zu Israel bekannt?
Ja, Karsten Wildberger hat sich mit Israel solidarisiert:
- „Wir alle verurteilen den Terrorangriff der Hamas auf Israel. Und wir sehen mit Entsetzen das Leid von Zivilisten in Israel und Gaza. Als deutsche Unternehmen stellen wir uns gegen jede Form von Hass und Antisemitismus“ (21.10.2023, linkedin.com)
Am gleichen Tag meldete OCHA, dass innerhalb von 24 Stunden 248 weitere Palästinenser im illegal besetzten Gazastreifen getötet worden waren, insgesamt 4.385. In Gaza-Stadt wurden rund 43 nicht identifizierte Tote in einem Massengrab beigesetzt, weil es keine Kühlmöglichkeiten gab.
Wann äußerte sich Karsten Wildberger über israelische Verbrechen?
Diesbezüglich sind keine öffentlichen Äußerungen bekannt.
Wann äußerte Karsten Wildberger erstmals explizit Solidarität mit den Menschen in Gaza?
Diesbezüglich sind keine öffentlichen Äußerungen bekannt.
Was hat Karsten Wildberger konkret bezüglich Gaza unternommen?
Es sind keine konkreten Handlungen bekannt.
Zusammengefasst: Karsten Wildberger äußerte sich eher wenig zum Genozid in Gaza. So hat er sich lediglich einmal nach dem 07. Oktober mit Israel solidarisiert. Bezüglich Gaza hat er sich bisher noch nicht geäußert.
Kontext: Der Internationale Strafgerichtshof hat Haftbefehle gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu und den früheren Verteidigungsminister Yoav Gallant wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Gaza erlassen. Eine unabhängige internationale Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats und weitere UN-Stellen haben festgestellt, dass Israel in Gaza einen Genozid an Palästinensern begeht. Das bestätigen auch die Internationale Vereinigung der Völkermordforscher und zahlreiche Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International. Der Internationale Gerichtshof hielt das Recht der Palästinenser in Gaza auf Schutz vor Völkermord für „plausibel“ und ordnete vorläufige Maßnahmen gegen Israel an. Der IGH stellte in seinem Gutachten fest, dass Israels Besatzung palästinensischer Gebiete, inklusive Gaza, illegal ist, sofort beendet werden muss und von niemandem akzeptiert werden darf.
Stand: Oktober 2026






