Er ist verantwortlich für die ARD-Berichterstattung aus Tel Aviv, damit auch für die Nachrichten der Tagesschau zum Genozid in Gaza. Der Informationsdirektor des Bayerischen Rundfunks (BR), Thomas Hinrichs, schockt mit propagandistischen Aussagen. Auf einer Veranstaltung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung am Freitag offenbarte Hinrichs seine unfreiheitlichen Ansichten, wie die Zeitung Neues Deutschland berichtet.
Der Direktor erklärte, er sei „Freund Israels“ und spreche auch als solcher. Für Hinrichs stehe fest, dass unter seiner Führung das Bekenntnis zur Staatsräson eine „Voraussetzung” sei, um aus Israel zu berichten.
Kontext: Staatsräson wird die bedingungslose Unterstützung Israels genannt. Ein politischer Begriff ohne rechtliche Grundlage.
Hinrichs weiter: „Die (in Gaza) platzieren Kinder dort, wo Waffen sind, damit diese Kinder getötet werden und man dann sagen kann: ‘Schaut mal, die armen Kinder!’”
Es müsse daran gearbeitet werden, „das in die Köpfe hineinzubekommen von einem Mitteleuropäer”.
Diejenigen, die nach Deutschland kommen (Migranten) müssten akzeptieren: „Israel ist Staatsräson’ […] und wenn euch das nicht passt, dann bleibt da, wo ihr seid.”
Da spricht nicht die AfD und da spricht nicht die BILD, das ist der Mann, der für Informationen über Gaza in der ARD verantwortlich ist. Er leugnet nicht nur den Genozid in Gaza; er erklärt offen, dass er es sich zur Aufgabe gemacht hat, die deutsche Bevölkerung im Sinne Israels zu beeinflussen.
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat Haftbefehle gegen Israels Führung wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Gaza erlassen. Der Internationale Gerichtshof (IGH) definiert Israels Besatzung der palästinensischen Gebiete als illegal und als Apartheid. Eine Unabhängige Internationale Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats und weitere UN-Stellen haben festgestellt, dass Israel in Gaza einen Genozid an Palästinensern begeht. Das bestätigen auch die Internationale Vereinigung der Völkermordforscher und zahlreiche Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International. Der Internationale Gerichtshof sieht den Genozid-Vorwurf gegen Israel als „plausibel“. Die UN hat Israel auf die Liste der Staaten gesetzt, die nachweisbar Gewalt gegen Kinder und sexuelle Gewalt als Waffe einsetzen.