Itidal
  • Debatte
  • Faktencheck
  • Grundlagen
  • Nachrichten
  • Kunst & Kultur
  • Geschichte
  • Investigativ
Shop
Unterstützen
Kein Ergebnis
View All Result
  • Debatte
  • Faktencheck
  • Grundlagen
  • Nachrichten
  • Kunst & Kultur
  • Geschichte
  • Investigativ
Shop
Unterstützen
Kein Ergebnis
View All Result
Itidal
Kein Ergebnis
View All Result
Home Nachrichten

Keine Völkermord-Waffen aus Osnabrück Katar verhindert, dass VW israelische Waffen in Deutschland produziert

Von Redaktion
27.06.2026
in Nachrichten, Palästina
Als VW das letzte mal Waffen produzierte, war es für Nazideutschland. Nun sollte in Osnabrück die Produktion von Teilen israelischer Waffen folgen. Selbst die Bundesregierung setzte sich dafür ein. Aber dazu kommt es wohl nicht. Wegen Katar. (Foto: IMAGO)

Als VW das letzte mal Waffen produzierte, war es für Nazideutschland. Nun sollte in Osnabrück die Produktion von Teilen israelischer Waffen folgen. Selbst die Bundesregierung setzte sich dafür ein. Aber dazu kommt es wohl nicht. Wegen Katar. (Foto: IMAGO)

Der Staatsfonds Qatar Investment Authority (QIA) blockiert offenbar die geplante Umwandlung des VW-Werks Osnabrück in eine Produktionsstätte für israelische Rüstung. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters, gestützt auf drei Eingeweihte, meldete der drittgrößte VW-Aktionär – mit 17 Prozent der Stimmrechte und zwei Aufsichtsratssitzen – erheblichen Gesprächsbedarf an und verwies auf das angespannte Verhältnis zwischen Doha und Israel. Der Staat Katar prangert den israelischen Genozid in Gaza an und fordert internationale Sanktionen.

Wie itidal bereits berichtete, hatte der staatliche israelische Konzern Rafael im April über seine Tochter Dynamit Nobel Defence eine Absichtserklärung zur Übernahme des Standorts unterzeichnet. Geplant ist die Fertigung von Komponenten für das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ – Trägerfahrzeuge, Startplattformen, Generatoren. Die Bundesregierung unterstützt das Vorhaben; das Werk liegt in der Heimatstadt von Verteidigungsminister Boris Pistorius.

Brisant ist die Vorgeschichte: VW hatte eine Waffenproduktion stets ausgeschlossen – zuletzt fertigte der Konzern Rüstung im Zweiten Weltkrieg für Hitler. Nun soll ausgerechnet die „Friedensstadt“ Osnabrück, in der einst der Westfälische Friede mitverhandelt wurde, Teile eines Systems liefern, das Israels Vernichtungskriege gegen Gaza und den Libanon militärisch absichert.

Vor Ort regt sich seit Langem Widerstand. Schon am Antikriegstag 2025 demonstrierten Beschäftigte und Friedensgruppen mit Plakaten: „Keine Rüstung in der ‚Friedensstadt'“. Kritiker werfen VW vor, sich aus reinem Standortinteresse zum Zulieferer eines Kriegsapparats zu machen.

Volkswagen kommentiert „Spekulationen“ nicht. An der Entscheidung über rund 2.300 Arbeitsplätze ändert das nichts: Die Autoproduktion lässt VW 2027 auslaufen, eine alternative Perspektive wird nicht angeboten.

Eine Unabhängige Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats und weitere UN-Stellen haben festgestellt, dass Israel einen Genozid an Palästinensern begeht. Der Internationale Gerichtshof sieht den Genozid-Vorwurf gegen Israel als „plausibel“.

  • Itidal Logo
    Redaktion

    Itidal bedeutet Gleichgewicht. In einer Medienwelt, die sich dem Populismus ergibt, will Itidal die unbequemen Fragen stellen. Im Zeitgeist der Politik, wo Regeln immer deutlicher der Macht des Stärkeren weichen, will Itidal die Schwächeren stärken. In einem kulturellen Diskurs, in dem Weniges mehr vereinend ist, will Itidal Brücken schlagen. Kurz: Itidal will mit freier Medienarbeit das Gleichgewicht wiederherstellen. Itidals einzigartige Finanzierung durch die Community gibt dem Medium eine bahnbrechende Sonderstellung. Diese völlige Unabhängigkeit  gibt die Möglichkeit, sich ausschließlich auf Journalismus, das Schreiben und das Denken zu fokussieren.

    Alle Beiträge
Tags: GazaIsraelKatarOsnabrückVolkswagenVW
Vorheriger Beitrag

UN-Bericht: Keine Beweise für Vergewaltigungen am 7. Oktober, aber für welche an Palästinenserinnen

Nächster Beitrag

Bosniens WM-Märchen: Ein Sieg für die Vielfalt

Ähnliche Inhalte

Berlins neuer CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers stellt Palästina mit „Judenhass” gleich: Der Palästinensische Botschafter in Deutschland ruft ihn auf, das Leid von Palästinensern anzuerkennen. (Foto: dpa)
Debatte

Nach CDU-Hetzvideo: Palästinas Botschafter ruft Stefan Evers zu Menschlichkeit auf

15.07.2026
Humboldt Universität Berlin: Studierendenparlament fordert mit Mehrheit von 90 % ein Ende der Kooperationen mit israelischen Hochschulen. (Foto: dpa)
Nachrichten

Humboldt Uni Berlin: Studierende stimmen für Boykott israelischer Hochschulen

15.07.2026
Wegen seiner Berichterstattung über Gaza: Das rechte Portal Nius verbreitete Falschbehauptung über Tarek Baé und muss deshalb Strafe zahlen. (Foto: IMAGO/Jörg Schüler)
Nachrichten

Landgericht: Nius muss Falschbehauptung über Tarek Baé löschen

09.07.2026
Nächster Beitrag
Vor gerade mal 31 Jahren stand Bosnien und Herzegowina am Abgrund. Es kam zu einem Genozid an den Bosniaken und über 100.000 Menschen wurden im Krieg getötet. Frankreichs Präsident akzeptierte die Gewalt und sagte, dass „ein unabhängiges Bosnien als einzige muslimische Nation in Europa unnatürlich wäre“. Heute zeigt das europäische, mehrheitlich muslimische Land mit Fußball und Alltag, dass Vielfalt und Frieden möglich sind, wenn die verschiedenen Bevölkerungsteile sich nicht spalten lassen.

Bosniens WM-Märchen: Ein Sieg für die Vielfalt

Er hat den angeblichen „Mordanschlag in Palästinensertuch” gegen sich nur erfunden: Polizei beantragt Strafbefehl gegen den pro-israelischen Lehrer Al-Mashhadani. (Bild: Screenshot SZ https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/al-mashhadani-berlin-deutsch-arabische-schule-neukoelln-e946624/?reduced=true

Berlin: "Mordanschlag im Palästinensertuch" nur erfunden

Citizen Vigilante von Uwe Boll: Elon Musk und AfD bewerben Film eines deutschen Regisseurs und AfD-Anhängers, in dem die Ermordung einer ganzen muslimischen Familie verherrlicht wird

AfD und Musk werben für Film, in dem Muslime ermordet werden

itidal_Logo_White

Itidal ist dein freies Medium.

Instagram Youtube Linkedin Patreon

Navigation

  • Über Itidal
  • Über Tarek Baé
  • FAQ
  • Unterstützen / Spenden
  • Zusammenarbeit / Partnerschaft
  • Werbung / Sponsoring
  • Shop / Verlag
  • Kontakt

Kategorien

Menü
  • Debatte
  • Faktencheck
  • Grundlagen
  • Nachrichten
  • Kunst & Kultur
  • Geschichte
  • Investigativ

Unterstützen

Ihr könnt uns bei der Arbeit unterstützen, Artikel einreichen, Abonnenten sein, Werbung schalten oder Kooperationspartner werden.

Diese Arbeit ist nur durch eure Unterstützung möglich.

JETZT UNTERSTÜTZEN

Copyright © 2023-2026 itidal – Alle Rechte vorbehalten itidal. | OI

  • Datenschutz
  • Impressum
Kein Ergebnis
View All Result
  • #39 (kein Titel)
  • —
  • Debatte
  • Faktencheck
  • Grundlagen
  • Nachrichten
  • Kunst & Kultur
  • Geschichte
  • Investigativ
  • —
  • Unterstützen
  • Über uns
  • FAQ
  • Kontakt
  • Itidal Shop

Copyright © 2025 itidal – Alle Rechte vorbehalten itidal. | OI