Freitag, 9. Oktober 2026
Über unsÜber Tarek BaéKontaktItidal ShopInstagramYouTube
Itidal
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Shop
Itidal unterstützen
  • Debatte
  • Faktencheck
  • Hintergründe
  • Nachrichten
  • Kunst & Kultur
  • Geschichte
  • Investigativ
  • Gaza
  • Israel in eigenen Worten
  • Westjordanland
  • Libanon
  • Syrien
  • Sudan
  • Berlin-Wahl 2026
  • Antimuslimischer Rassismus
  • Medienkritik
  • Waffenexporte
  • AfD
  • Uiguren
  • Bosnien
  • Debatte
  • Faktencheck
  • Hintergründe
  • Nachrichten
  • Kunst & Kultur
  • Geschichte
  • Investigativ
Shop
Itidal unterstützen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Itidal unterstützen
Itidal
Shop
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Gaza
  • Israel in eigenen Worten
  • Westjordanland
  • Libanon
  • Syrien
  • Sudan
  • Berlin-Wahl 2026
  • Antimuslimischer Rassismus
  • Medienkritik
  • Waffenexporte
  • AfD
  • Uiguren
  • Bosnien

Navenathem Pillay aus Südafrika Friedensnobelpreis für die Frau, die Israels Genozid benannte: Navanethem Pillay

Tarek Baé Von Tarek Baé
09.10.2026
in Nachrichten, Leitartikel, Palästina
2 Min. Lesezeit
Friedensnobelpreis wegen Gaza: Navenathem Pillay trug maßgeblich dazu bei, dass Israels Verbrechen gegen Palästinenser in Gaza als Genozid anerkannt werden. (Foto: Fabrice Coffrini/AFP)

Friedensnobelpreis wegen Gaza: Navenathem Pillay trug maßgeblich dazu bei, dass Israels Verbrechen gegen Palästinenser in Gaza als Genozid anerkannt werden. (Foto: Fabrice Coffrini/AFP)

Navanethem Pillay erhält den Friedensnobelpreis 2026. Die südafrikanische Juristin kämpfte gegen die Apartheid, verfolgte Völkermörder und dokumentierte Israels Genozid an den Palästinensern in Gaza.

Das norwegische Nobelkomitee ehrt die 85-Jährige für ihren Einsatz für Frieden und Völkerrecht. Pillay habe „mit außergewöhnlichem Mut und Integrität den Weg zu einer umfassenderen globalen Rechtsordnung gewiesen“, heißt es in der Begründung. Sie habe entscheidend dazu beigetragen, dass Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord strafrechtlich verfolgt werden.

Pillay wurde am 23. September 1941 in Durban geboren, als Tochter einer tamilisch-indischen Familie im rassistischen Südafrika. 1967 eröffnete sie ihre eigene Anwaltskanzlei. Sie verteidigte politische Gefangene und setzte sich für Nelson Mandela und andere Apartheidgegner ein. 1995 wurde sie die erste nichtweiße Richterin am südafrikanischen High Court.

Am UN-Tribunal für Ruanda prägte sie wegweisende Verfahren, die Vergewaltigung als Bestandteil von Völkermord anerkannten. Es folgten der Internationale Strafgerichtshof und von 2008 bis 2014 das Amt der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte.

Von 2021 bis 2025 leitete Pillay die unabhängige UN-Untersuchungskommission zu Palästina. Am 16. September 2025 veröffentlichte sie ihren historischen Befund: Israel begeht Völkermord in Gaza. Die Kommission dokumentierte Tötungen, Hunger, Vertreibung und die systematische Zerstörung palästinensischen Lebens. Sie stellte vier der fünf in der Völkermordkonvention definierten Handlungen und die entsprechende Vernichtungsabsicht fest.

„Wenn eindeutige Anzeichen und Beweise für einen Völkermord vorliegen, kommt Untätigkeit einer Mitschuld gleich“, warnte Pillay. Staaten seien rechtlich verpflichtet, den Genozid zu verhindern.

Heute ist sie Ad-hoc-Richterin am Internationalen Gerichtshof im Verfahren gegen Myanmar wegen des Völkermords an den Rohingya.

„Frieden erfordert Gerechtigkeit“, erklärt das Nobelkomitee.

Pillay erhält den Preis für ein Leben gegen Straflosigkeit. Ihr Einsatz gegen Israels Genozid in Gaza gehört ausdrücklich zu diesem Lebenswerk. Die Botschaft aus Oslo: Auch mächtige Staaten stehen nicht über dem Recht.

  • Tarek Baé

    Gründer und Chefredakteur von Itidal. Berliner Patriot. Tarek Baé ist Journalist und Bestseller-Autor aus Berlin. 2021 gründete er die freie Medienplattform Itidal, arabisch für Gleichgewicht. Benannt hat er das Medium nach seiner Großmutter Itidal, von der er sagt, sie hätte mit ihrer Standhaftigkeit und gleichzeitigem Sanftmut ein lebendiges Beispiel des Gleichgewichts symbolisiert.

    Er schaffte es mit seinen Kritiken und Recherchen auf die Feindeslisten des israelischen Militärs und der Terrorgruppe Daesch (IS).

    “Ich schreibe für das große, inklusive Wir, zu dem jede und jeder gehören kann. Und ja, ich schreibe auch mindestens genauso leidenschaftlich gegen all jene, die dieses Wir angreifen.”

    Alle Beiträge
Themen: FriedensnobelpreisGazaGenozidPalästinaRassismusSüdafrikaUNVölkermordVölkerrecht

Weiterlesen

Gedenkveranstaltung zum 7. Oktober in Berlin: Brandenburger Tor mit der israelischen Flagge angestrahlt
Debatte

„Free Palestine ist das neue Heil Hitler“: Propagandaveranstaltung am 7. Oktober

07.10.2026
Ein ziemlich einseitiger „Konflikt”: 96 % der Opfer des Israel-Palästina Konfliktes sind Palästinenser
Palästina

96 Prozent der Opfer des Israel-Palästina Konfliktes sind Palästinenser

07.10.2026
August Hanning, Ex-BND-Chef, unter Spionageverdacht festgenommen: Spur führt nach Israel
Nachrichten

Eine Spur führt nach Israel: Ex-BND-Chef unter Spionageverdacht festgenommen

06.10.2026
Landtag von Sachsen-Anhalt wählt AfD-Politiker Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten: Erstmals seit 1945 ist ein Mitglied einer rechtsextremen Partei Präsident eines deutschen Landtags. Foto: IMAGO
Nachrichten

Sachsen-Anhalt: Erstmals seit 1945 rechtsextremer Landtagspräsident

06.10.2026

Meistgelesen

  • August Hanning, Ex-BND-Chef, unter Spionageverdacht festgenommen: Spur führt nach Israel

    Eine Spur führt nach Israel: Ex-BND-Chef unter Spionageverdacht festgenommen

    0 geteilt
    Teilen 0 Auf X Posten 0
  • Protest gegen Genozid und Apartheid: „Die größte Gefahr ist, dass Menschen sich daran gewöhnen.“

    0 geteilt
    Teilen 0 Auf X Posten 0
  • „Free Palestine ist das neue Heil Hitler“: Propagandaveranstaltung am 7. Oktober

    0 geteilt
    Teilen 0 Auf X Posten 0
  • Das Massaker von Sabra und Schatila: Schwangere mit aufgeschnittenen Bäuchen

    0 geteilt
    Teilen 0 Auf X Posten 0
  • Offizielle UN-Liste: Diese in Deutschland sitzenden Unternehmen unterstützen Israels illegale Besatzung palästinensischer Gebiete

    0 geteilt
    Teilen 0 Auf X Posten 0
itidal_Logo_White

Itidal ist dein freies Medium.

Instagram Youtube Linkedin Patreon

Navigation

  • Über Itidal
  • Über Tarek Baé
  • FAQ
  • Unterstützen / Spenden
  • Zusammenarbeit / Partnerschaft
  • Werbung / Sponsoring
  • Shop / Verlag
  • Kontakt

Kategorien

Menü
  • Debatte
  • Faktencheck
  • Hintergründe
  • Nachrichten
  • Kunst & Kultur
  • Geschichte
  • Investigativ

Unterstützen

Ihr könnt uns bei der Arbeit unterstützen, Artikel einreichen, Abonnenten sein, Werbung schalten oder Kooperationspartner werden.

Diese Arbeit ist nur durch eure Unterstützung möglich.

JETZT UNTERSTÜTZEN

© 2023–2026 Itidal. Alle Rechte vorbehalten.

  • Datenschutz
  • Impressum
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Startseite
  • —
  • Debatte
  • Faktencheck
  • Hintergründe
  • Nachrichten
  • Kunst & Kultur
  • Geschichte
  • Investigativ
  • —
  • Unterstützen
  • Über uns
  • FAQ
  • Kontakt
  • Itidal Shop

© 2023–2026 Itidal. Alle Rechte vorbehalten.