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Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

\"\"<\/p>\n

Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

Seite 7 von 8 1 6 7 8
WERBUNG
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Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

\"\"<\/p>\n

Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

Seite 7 von 8 1 6 7 8
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Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

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Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

Seite 7 von 8 1 6 7 8
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Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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WERBUNG
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Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

\"\"<\/p>\n

Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

Seite 7 von 8 1 6 7 8
WERBUNG
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W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

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Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

Seite 7 von 8 1 6 7 8
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Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

Seite 7 von 8 1 6 7 8
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Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

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Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

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Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

\"\"<\/p>\n

Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n
\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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\"\"<\/div>\n

In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

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Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

Seite 7 von 8 1 6 7 8
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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

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Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

Seite 7 von 8 1 6 7 8
WERBUNG
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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

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Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

Seite 7 von 8 1 6 7 8
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Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

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Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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WERBUNG
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Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

Seite 7 von 8 1 6 7 8
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Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

\"\"<\/p>\n

Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

Seite 7 von 8 1 6 7 8
WERBUNG
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Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

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Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

Seite 7 von 8 1 6 7 8
WERBUNG
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Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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WERBUNG
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Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

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Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

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Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

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Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n

Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

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Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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Die israelische Armee hat in einem seltenen Moment der Ehrlichkeit zugegeben, was viele bereits wissen: Sie t\u00f6tet ohne Bedenken oder Reue. Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n

Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

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Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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Dieser Advent in Gaza ist ein Anklagebrief an die Welt. Es ist ein Aufruf zum Handeln, zur Reflexion \u00fcber die Werte, die wir als Menschheit vertreten. Wir m\u00fcssen uns fragen: Wo ist unsere Menschlichkeit, unser Mitgef\u00fchl, unsere Gerechtigkeit? Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft und insbesondere die Christenheit ihre Augen \u00f6ffnen und ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden. Gaza darf nicht in Vergessenheit geraten. Es ist an der Zeit, aufzustehen, zu sprechen und zu handeln.<\/p>\n","post_title":"Advent in Gaza","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"advent-in-gaza","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:37:33","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:37:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3563,"post_author":"2","post_date":"2023-12-16 22:08:50","post_date_gmt":"2023-12-16 22:08:50","post_content":"\n

Die israelische Armee hat in einem seltenen Moment der Ehrlichkeit zugegeben, was viele bereits wissen: Sie t\u00f6tet ohne Bedenken oder Reue. Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n

Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

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Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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Es ist eine Schande und ein Verrat an den Grunds\u00e4tzen des Christentums und der Menschlichkeit. In Zeiten, in denen Solidarit\u00e4t am dringendsten ben\u00f6tigt wird, haben die christlichen Gemeinden weltweit ihre pal\u00e4stinensischen Br\u00fcder und Schwestern im Stich gelassen. Sie zeigen mehr Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Besatzungsmacht als f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten.<\/p>\n\n\n\n

Dieser Advent in Gaza ist ein Anklagebrief an die Welt. Es ist ein Aufruf zum Handeln, zur Reflexion \u00fcber die Werte, die wir als Menschheit vertreten. Wir m\u00fcssen uns fragen: Wo ist unsere Menschlichkeit, unser Mitgef\u00fchl, unsere Gerechtigkeit? Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft und insbesondere die Christenheit ihre Augen \u00f6ffnen und ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden. Gaza darf nicht in Vergessenheit geraten. Es ist an der Zeit, aufzustehen, zu sprechen und zu handeln.<\/p>\n","post_title":"Advent in Gaza","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"advent-in-gaza","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:37:33","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:37:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3563,"post_author":"2","post_date":"2023-12-16 22:08:50","post_date_gmt":"2023-12-16 22:08:50","post_content":"\n

Die israelische Armee hat in einem seltenen Moment der Ehrlichkeit zugegeben, was viele bereits wissen: Sie t\u00f6tet ohne Bedenken oder Reue. Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n

Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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WERBUNG
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Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die christlichen Nationen, stehen in der Schuld. Ihre Reaktion auf diese Gr\u00e4ueltaten? Schweigen. Ein ohrenbet\u00e4ubendes Schweigen, das durch ihre Unt\u00e4tigkeit und Gleichg\u00fcltigkeit noch verst\u00e4rkt wird. Ein Gemeindemitglied bringt es auf den Punkt: \u201eWir wurden vergessen.\u201c Die christliche Welt, die sonst so laut ihre Stimme f\u00fcr Gerechtigkeit und N\u00e4chstenliebe erhebt, hat sich entschieden, Gaza im Stich zu lassen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist eine Schande und ein Verrat an den Grunds\u00e4tzen des Christentums und der Menschlichkeit. In Zeiten, in denen Solidarit\u00e4t am dringendsten ben\u00f6tigt wird, haben die christlichen Gemeinden weltweit ihre pal\u00e4stinensischen Br\u00fcder und Schwestern im Stich gelassen. Sie zeigen mehr Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Besatzungsmacht als f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten.<\/p>\n\n\n\n

Dieser Advent in Gaza ist ein Anklagebrief an die Welt. Es ist ein Aufruf zum Handeln, zur Reflexion \u00fcber die Werte, die wir als Menschheit vertreten. Wir m\u00fcssen uns fragen: Wo ist unsere Menschlichkeit, unser Mitgef\u00fchl, unsere Gerechtigkeit? Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft und insbesondere die Christenheit ihre Augen \u00f6ffnen und ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden. Gaza darf nicht in Vergessenheit geraten. Es ist an der Zeit, aufzustehen, zu sprechen und zu handeln.<\/p>\n","post_title":"Advent in Gaza","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"advent-in-gaza","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:37:33","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:37:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3563,"post_author":"2","post_date":"2023-12-16 22:08:50","post_date_gmt":"2023-12-16 22:08:50","post_content":"\n

Die israelische Armee hat in einem seltenen Moment der Ehrlichkeit zugegeben, was viele bereits wissen: Sie t\u00f6tet ohne Bedenken oder Reue. Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n

Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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Diese Kirche, die einst ein Ort des Friedens und der Zuflucht war, ist jetzt Zeuge eines unbeschreiblichen Horrors geworden. Sie und andere Kirchen in Gaza wurden mehrfach von der israelischen Armee angegriffen. \u00dcber 500 Menschen suchten dort Zuflucht, doch anstatt Sicherheit fanden sie nur weitere Bedrohung. Die brutale Realit\u00e4t: Israel schie\u00dft auf Kirchen, auf Zivilisten, auf Unschuldige.<\/p>\n\n\n\n

Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die christlichen Nationen, stehen in der Schuld. Ihre Reaktion auf diese Gr\u00e4ueltaten? Schweigen. Ein ohrenbet\u00e4ubendes Schweigen, das durch ihre Unt\u00e4tigkeit und Gleichg\u00fcltigkeit noch verst\u00e4rkt wird. Ein Gemeindemitglied bringt es auf den Punkt: \u201eWir wurden vergessen.\u201c Die christliche Welt, die sonst so laut ihre Stimme f\u00fcr Gerechtigkeit und N\u00e4chstenliebe erhebt, hat sich entschieden, Gaza im Stich zu lassen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist eine Schande und ein Verrat an den Grunds\u00e4tzen des Christentums und der Menschlichkeit. In Zeiten, in denen Solidarit\u00e4t am dringendsten ben\u00f6tigt wird, haben die christlichen Gemeinden weltweit ihre pal\u00e4stinensischen Br\u00fcder und Schwestern im Stich gelassen. Sie zeigen mehr Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Besatzungsmacht als f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten.<\/p>\n\n\n\n

Dieser Advent in Gaza ist ein Anklagebrief an die Welt. Es ist ein Aufruf zum Handeln, zur Reflexion \u00fcber die Werte, die wir als Menschheit vertreten. Wir m\u00fcssen uns fragen: Wo ist unsere Menschlichkeit, unser Mitgef\u00fchl, unsere Gerechtigkeit? Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft und insbesondere die Christenheit ihre Augen \u00f6ffnen und ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden. Gaza darf nicht in Vergessenheit geraten. Es ist an der Zeit, aufzustehen, zu sprechen und zu handeln.<\/p>\n","post_title":"Advent in Gaza","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"advent-in-gaza","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:37:33","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:37:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3563,"post_author":"2","post_date":"2023-12-16 22:08:50","post_date_gmt":"2023-12-16 22:08:50","post_content":"\n

Die israelische Armee hat in einem seltenen Moment der Ehrlichkeit zugegeben, was viele bereits wissen: Sie t\u00f6tet ohne Bedenken oder Reue. Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n

Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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WERBUNG
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In der Stille des dritten Advents offenbart sich eine schmerzhafte Wahrheit in Gaza, eine Wahrheit, die von der internationalen Gemeinschaft und insbesondere von Christen weltweit ignoriert wird. Gestern wurden Nahida Antoun und ihre Tochter Samar, zwei christliche Pal\u00e4stinenserinnen, in der katholischen Kirche der Heiligen Familie in Gaza durch israelischen Beschuss get\u00f6tet. Dieser Akt der Gewalt ist nicht nur ein weiterer tragischer Eintrag in der langen Liste von Leid und Verlust in Gaza, sondern auch ein direkter Vorwurf an die Welt, die wegschaut.<\/p>\n\n\n\n

Diese Kirche, die einst ein Ort des Friedens und der Zuflucht war, ist jetzt Zeuge eines unbeschreiblichen Horrors geworden. Sie und andere Kirchen in Gaza wurden mehrfach von der israelischen Armee angegriffen. \u00dcber 500 Menschen suchten dort Zuflucht, doch anstatt Sicherheit fanden sie nur weitere Bedrohung. Die brutale Realit\u00e4t: Israel schie\u00dft auf Kirchen, auf Zivilisten, auf Unschuldige.<\/p>\n\n\n\n

Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die christlichen Nationen, stehen in der Schuld. Ihre Reaktion auf diese Gr\u00e4ueltaten? Schweigen. Ein ohrenbet\u00e4ubendes Schweigen, das durch ihre Unt\u00e4tigkeit und Gleichg\u00fcltigkeit noch verst\u00e4rkt wird. Ein Gemeindemitglied bringt es auf den Punkt: \u201eWir wurden vergessen.\u201c Die christliche Welt, die sonst so laut ihre Stimme f\u00fcr Gerechtigkeit und N\u00e4chstenliebe erhebt, hat sich entschieden, Gaza im Stich zu lassen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist eine Schande und ein Verrat an den Grunds\u00e4tzen des Christentums und der Menschlichkeit. In Zeiten, in denen Solidarit\u00e4t am dringendsten ben\u00f6tigt wird, haben die christlichen Gemeinden weltweit ihre pal\u00e4stinensischen Br\u00fcder und Schwestern im Stich gelassen. Sie zeigen mehr Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Besatzungsmacht als f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten.<\/p>\n\n\n\n

Dieser Advent in Gaza ist ein Anklagebrief an die Welt. Es ist ein Aufruf zum Handeln, zur Reflexion \u00fcber die Werte, die wir als Menschheit vertreten. Wir m\u00fcssen uns fragen: Wo ist unsere Menschlichkeit, unser Mitgef\u00fchl, unsere Gerechtigkeit? Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft und insbesondere die Christenheit ihre Augen \u00f6ffnen und ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden. Gaza darf nicht in Vergessenheit geraten. Es ist an der Zeit, aufzustehen, zu sprechen und zu handeln.<\/p>\n","post_title":"Advent in Gaza","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"advent-in-gaza","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:37:33","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:37:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3563,"post_author":"2","post_date":"2023-12-16 22:08:50","post_date_gmt":"2023-12-16 22:08:50","post_content":"\n

Die israelische Armee hat in einem seltenen Moment der Ehrlichkeit zugegeben, was viele bereits wissen: Sie t\u00f6tet ohne Bedenken oder Reue. Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n

Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

\"\"<\/p>\n

Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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Dar\u00fcber hinaus hat die israelische Kriegspropaganda in Deutschland oft zu Lasten von Minderheiten wie Pal\u00e4stinensern, Arabern und Muslimen gewirkt, was ihre Kriminalisierung und Stigmatisierung f\u00f6rderte \u2013 ganz im Sinne der AfD. Wir stehen somit vor einer erschreckenden Ironie: In einem Land, das sich dem \"Nie wieder\" verschrieben hat, gewinnen rechtsextreme Ideologien an Boden, w\u00e4hrend die Lehren aus der Vergangenheit in den Wind geschlagen zu werden scheinen.<\/p>\n","post_title":"AFD gewinnt Wahl zum B\u00fcrgermeister","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"afd-gewinnt-wahl-zum-buergermeister","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:33:22","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:33:22","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3565","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3542,"post_author":"2","post_date":"2023-12-17 15:10:33","post_date_gmt":"2023-12-17 15:10:33","post_content":"\n

In der Stille des dritten Advents offenbart sich eine schmerzhafte Wahrheit in Gaza, eine Wahrheit, die von der internationalen Gemeinschaft und insbesondere von Christen weltweit ignoriert wird. Gestern wurden Nahida Antoun und ihre Tochter Samar, zwei christliche Pal\u00e4stinenserinnen, in der katholischen Kirche der Heiligen Familie in Gaza durch israelischen Beschuss get\u00f6tet. Dieser Akt der Gewalt ist nicht nur ein weiterer tragischer Eintrag in der langen Liste von Leid und Verlust in Gaza, sondern auch ein direkter Vorwurf an die Welt, die wegschaut.<\/p>\n\n\n\n

Diese Kirche, die einst ein Ort des Friedens und der Zuflucht war, ist jetzt Zeuge eines unbeschreiblichen Horrors geworden. Sie und andere Kirchen in Gaza wurden mehrfach von der israelischen Armee angegriffen. \u00dcber 500 Menschen suchten dort Zuflucht, doch anstatt Sicherheit fanden sie nur weitere Bedrohung. Die brutale Realit\u00e4t: Israel schie\u00dft auf Kirchen, auf Zivilisten, auf Unschuldige.<\/p>\n\n\n\n

Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die christlichen Nationen, stehen in der Schuld. Ihre Reaktion auf diese Gr\u00e4ueltaten? Schweigen. Ein ohrenbet\u00e4ubendes Schweigen, das durch ihre Unt\u00e4tigkeit und Gleichg\u00fcltigkeit noch verst\u00e4rkt wird. Ein Gemeindemitglied bringt es auf den Punkt: \u201eWir wurden vergessen.\u201c Die christliche Welt, die sonst so laut ihre Stimme f\u00fcr Gerechtigkeit und N\u00e4chstenliebe erhebt, hat sich entschieden, Gaza im Stich zu lassen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist eine Schande und ein Verrat an den Grunds\u00e4tzen des Christentums und der Menschlichkeit. In Zeiten, in denen Solidarit\u00e4t am dringendsten ben\u00f6tigt wird, haben die christlichen Gemeinden weltweit ihre pal\u00e4stinensischen Br\u00fcder und Schwestern im Stich gelassen. Sie zeigen mehr Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Besatzungsmacht als f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten.<\/p>\n\n\n\n

Dieser Advent in Gaza ist ein Anklagebrief an die Welt. Es ist ein Aufruf zum Handeln, zur Reflexion \u00fcber die Werte, die wir als Menschheit vertreten. Wir m\u00fcssen uns fragen: Wo ist unsere Menschlichkeit, unser Mitgef\u00fchl, unsere Gerechtigkeit? Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft und insbesondere die Christenheit ihre Augen \u00f6ffnen und ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden. Gaza darf nicht in Vergessenheit geraten. Es ist an der Zeit, aufzustehen, zu sprechen und zu handeln.<\/p>\n","post_title":"Advent in Gaza","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"advent-in-gaza","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:37:33","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:37:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3563,"post_author":"2","post_date":"2023-12-16 22:08:50","post_date_gmt":"2023-12-16 22:08:50","post_content":"\n

Die israelische Armee hat in einem seltenen Moment der Ehrlichkeit zugegeben, was viele bereits wissen: Sie t\u00f6tet ohne Bedenken oder Reue. Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n

Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

\"\"<\/p>\n

Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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WERBUNG
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Man kann absolut sowohl mit israelischen Opfern solidarisch sein als auch gleichzeitig gegen die AfD k\u00e4mpfen kann. Jedoch k\u00f6nnen israelische Kriegsverbrechen gegen die Zivilbev\u00f6lkerung im Gaza und gegen zivile Einrichtungen nicht verteidigt oder gerechtfertigt werden \u2013 ein Standpunkt, den paradoxerweise aber die AfD vertritt.<\/p>\n\n\n\n

Dar\u00fcber hinaus hat die israelische Kriegspropaganda in Deutschland oft zu Lasten von Minderheiten wie Pal\u00e4stinensern, Arabern und Muslimen gewirkt, was ihre Kriminalisierung und Stigmatisierung f\u00f6rderte \u2013 ganz im Sinne der AfD. Wir stehen somit vor einer erschreckenden Ironie: In einem Land, das sich dem \"Nie wieder\" verschrieben hat, gewinnen rechtsextreme Ideologien an Boden, w\u00e4hrend die Lehren aus der Vergangenheit in den Wind geschlagen zu werden scheinen.<\/p>\n","post_title":"AFD gewinnt Wahl zum B\u00fcrgermeister","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"afd-gewinnt-wahl-zum-buergermeister","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:33:22","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:33:22","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3565","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3542,"post_author":"2","post_date":"2023-12-17 15:10:33","post_date_gmt":"2023-12-17 15:10:33","post_content":"\n

In der Stille des dritten Advents offenbart sich eine schmerzhafte Wahrheit in Gaza, eine Wahrheit, die von der internationalen Gemeinschaft und insbesondere von Christen weltweit ignoriert wird. Gestern wurden Nahida Antoun und ihre Tochter Samar, zwei christliche Pal\u00e4stinenserinnen, in der katholischen Kirche der Heiligen Familie in Gaza durch israelischen Beschuss get\u00f6tet. Dieser Akt der Gewalt ist nicht nur ein weiterer tragischer Eintrag in der langen Liste von Leid und Verlust in Gaza, sondern auch ein direkter Vorwurf an die Welt, die wegschaut.<\/p>\n\n\n\n

Diese Kirche, die einst ein Ort des Friedens und der Zuflucht war, ist jetzt Zeuge eines unbeschreiblichen Horrors geworden. Sie und andere Kirchen in Gaza wurden mehrfach von der israelischen Armee angegriffen. \u00dcber 500 Menschen suchten dort Zuflucht, doch anstatt Sicherheit fanden sie nur weitere Bedrohung. Die brutale Realit\u00e4t: Israel schie\u00dft auf Kirchen, auf Zivilisten, auf Unschuldige.<\/p>\n\n\n\n

Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die christlichen Nationen, stehen in der Schuld. Ihre Reaktion auf diese Gr\u00e4ueltaten? Schweigen. Ein ohrenbet\u00e4ubendes Schweigen, das durch ihre Unt\u00e4tigkeit und Gleichg\u00fcltigkeit noch verst\u00e4rkt wird. Ein Gemeindemitglied bringt es auf den Punkt: \u201eWir wurden vergessen.\u201c Die christliche Welt, die sonst so laut ihre Stimme f\u00fcr Gerechtigkeit und N\u00e4chstenliebe erhebt, hat sich entschieden, Gaza im Stich zu lassen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist eine Schande und ein Verrat an den Grunds\u00e4tzen des Christentums und der Menschlichkeit. In Zeiten, in denen Solidarit\u00e4t am dringendsten ben\u00f6tigt wird, haben die christlichen Gemeinden weltweit ihre pal\u00e4stinensischen Br\u00fcder und Schwestern im Stich gelassen. Sie zeigen mehr Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Besatzungsmacht als f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten.<\/p>\n\n\n\n

Dieser Advent in Gaza ist ein Anklagebrief an die Welt. Es ist ein Aufruf zum Handeln, zur Reflexion \u00fcber die Werte, die wir als Menschheit vertreten. Wir m\u00fcssen uns fragen: Wo ist unsere Menschlichkeit, unser Mitgef\u00fchl, unsere Gerechtigkeit? Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft und insbesondere die Christenheit ihre Augen \u00f6ffnen und ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden. Gaza darf nicht in Vergessenheit geraten. Es ist an der Zeit, aufzustehen, zu sprechen und zu handeln.<\/p>\n","post_title":"Advent in Gaza","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"advent-in-gaza","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:37:33","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:37:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3563,"post_author":"2","post_date":"2023-12-16 22:08:50","post_date_gmt":"2023-12-16 22:08:50","post_content":"\n

Die israelische Armee hat in einem seltenen Moment der Ehrlichkeit zugegeben, was viele bereits wissen: Sie t\u00f6tet ohne Bedenken oder Reue. Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n

Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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Die deutsche Politik und Gesellschaft scheinen sich mehr auf Selbstprofilierung zu konzentrieren als auf den echten, konsequenten Schutz von Minderheiten. Die extreme Solidarit\u00e4t mit Israel dient oft als Vorwand, um sich von Rassismusvorw\u00fcrfen reinzuwaschen, ohne sich tats\u00e4chlich mit dem Kernproblem des Rassismus auseinanderzusetzen. Tats\u00e4chliche Erinnerungskultur w\u00fcrde dies voraussetzen. W\u00e4hrenddessen gewinnt die AfD kontinuierlich an Boden.<\/p>\n\n\n\n

Man kann absolut sowohl mit israelischen Opfern solidarisch sein als auch gleichzeitig gegen die AfD k\u00e4mpfen kann. Jedoch k\u00f6nnen israelische Kriegsverbrechen gegen die Zivilbev\u00f6lkerung im Gaza und gegen zivile Einrichtungen nicht verteidigt oder gerechtfertigt werden \u2013 ein Standpunkt, den paradoxerweise aber die AfD vertritt.<\/p>\n\n\n\n

Dar\u00fcber hinaus hat die israelische Kriegspropaganda in Deutschland oft zu Lasten von Minderheiten wie Pal\u00e4stinensern, Arabern und Muslimen gewirkt, was ihre Kriminalisierung und Stigmatisierung f\u00f6rderte \u2013 ganz im Sinne der AfD. Wir stehen somit vor einer erschreckenden Ironie: In einem Land, das sich dem \"Nie wieder\" verschrieben hat, gewinnen rechtsextreme Ideologien an Boden, w\u00e4hrend die Lehren aus der Vergangenheit in den Wind geschlagen zu werden scheinen.<\/p>\n","post_title":"AFD gewinnt Wahl zum B\u00fcrgermeister","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"afd-gewinnt-wahl-zum-buergermeister","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:33:22","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:33:22","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3565","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3542,"post_author":"2","post_date":"2023-12-17 15:10:33","post_date_gmt":"2023-12-17 15:10:33","post_content":"\n

In der Stille des dritten Advents offenbart sich eine schmerzhafte Wahrheit in Gaza, eine Wahrheit, die von der internationalen Gemeinschaft und insbesondere von Christen weltweit ignoriert wird. Gestern wurden Nahida Antoun und ihre Tochter Samar, zwei christliche Pal\u00e4stinenserinnen, in der katholischen Kirche der Heiligen Familie in Gaza durch israelischen Beschuss get\u00f6tet. Dieser Akt der Gewalt ist nicht nur ein weiterer tragischer Eintrag in der langen Liste von Leid und Verlust in Gaza, sondern auch ein direkter Vorwurf an die Welt, die wegschaut.<\/p>\n\n\n\n

Diese Kirche, die einst ein Ort des Friedens und der Zuflucht war, ist jetzt Zeuge eines unbeschreiblichen Horrors geworden. Sie und andere Kirchen in Gaza wurden mehrfach von der israelischen Armee angegriffen. \u00dcber 500 Menschen suchten dort Zuflucht, doch anstatt Sicherheit fanden sie nur weitere Bedrohung. Die brutale Realit\u00e4t: Israel schie\u00dft auf Kirchen, auf Zivilisten, auf Unschuldige.<\/p>\n\n\n\n

Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die christlichen Nationen, stehen in der Schuld. Ihre Reaktion auf diese Gr\u00e4ueltaten? Schweigen. Ein ohrenbet\u00e4ubendes Schweigen, das durch ihre Unt\u00e4tigkeit und Gleichg\u00fcltigkeit noch verst\u00e4rkt wird. Ein Gemeindemitglied bringt es auf den Punkt: \u201eWir wurden vergessen.\u201c Die christliche Welt, die sonst so laut ihre Stimme f\u00fcr Gerechtigkeit und N\u00e4chstenliebe erhebt, hat sich entschieden, Gaza im Stich zu lassen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist eine Schande und ein Verrat an den Grunds\u00e4tzen des Christentums und der Menschlichkeit. In Zeiten, in denen Solidarit\u00e4t am dringendsten ben\u00f6tigt wird, haben die christlichen Gemeinden weltweit ihre pal\u00e4stinensischen Br\u00fcder und Schwestern im Stich gelassen. Sie zeigen mehr Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Besatzungsmacht als f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten.<\/p>\n\n\n\n

Dieser Advent in Gaza ist ein Anklagebrief an die Welt. Es ist ein Aufruf zum Handeln, zur Reflexion \u00fcber die Werte, die wir als Menschheit vertreten. Wir m\u00fcssen uns fragen: Wo ist unsere Menschlichkeit, unser Mitgef\u00fchl, unsere Gerechtigkeit? Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft und insbesondere die Christenheit ihre Augen \u00f6ffnen und ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden. Gaza darf nicht in Vergessenheit geraten. Es ist an der Zeit, aufzustehen, zu sprechen und zu handeln.<\/p>\n","post_title":"Advent in Gaza","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"advent-in-gaza","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:37:33","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:37:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3563,"post_author":"2","post_date":"2023-12-16 22:08:50","post_date_gmt":"2023-12-16 22:08:50","post_content":"\n

Die israelische Armee hat in einem seltenen Moment der Ehrlichkeit zugegeben, was viele bereits wissen: Sie t\u00f6tet ohne Bedenken oder Reue. Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n

Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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H\u00f6ren wir nicht st\u00e4ndig die lauten Rufe \u201eNie wieder ist jetzt\u201c, um israelische Kriegsverbrechen zu rechtfertigen? Dieser Appell scheint jedoch seine Dringlichkeit zu verlieren, wenn es um den realen, bedrohlichen und gegenw\u00e4rtigen Aufstieg von Rechtsextremen in Deutschland geht. Die AFD feiert einen Wahlerfolg nach dem anderen. Es stellt sich die Frage: Was bedeutet Erinnerungskultur, wenn sie uns nicht dazu bringt, kollektiv aufzustehen und entschieden gegen den Vormarsch der Rechtsextremen vorzugehen? Wieso steht das Land nicht Kopf?<\/p>\n\n\n\n

Die deutsche Politik und Gesellschaft scheinen sich mehr auf Selbstprofilierung zu konzentrieren als auf den echten, konsequenten Schutz von Minderheiten. Die extreme Solidarit\u00e4t mit Israel dient oft als Vorwand, um sich von Rassismusvorw\u00fcrfen reinzuwaschen, ohne sich tats\u00e4chlich mit dem Kernproblem des Rassismus auseinanderzusetzen. Tats\u00e4chliche Erinnerungskultur w\u00fcrde dies voraussetzen. W\u00e4hrenddessen gewinnt die AfD kontinuierlich an Boden.<\/p>\n\n\n\n

Man kann absolut sowohl mit israelischen Opfern solidarisch sein als auch gleichzeitig gegen die AfD k\u00e4mpfen kann. Jedoch k\u00f6nnen israelische Kriegsverbrechen gegen die Zivilbev\u00f6lkerung im Gaza und gegen zivile Einrichtungen nicht verteidigt oder gerechtfertigt werden \u2013 ein Standpunkt, den paradoxerweise aber die AfD vertritt.<\/p>\n\n\n\n

Dar\u00fcber hinaus hat die israelische Kriegspropaganda in Deutschland oft zu Lasten von Minderheiten wie Pal\u00e4stinensern, Arabern und Muslimen gewirkt, was ihre Kriminalisierung und Stigmatisierung f\u00f6rderte \u2013 ganz im Sinne der AfD. Wir stehen somit vor einer erschreckenden Ironie: In einem Land, das sich dem \"Nie wieder\" verschrieben hat, gewinnen rechtsextreme Ideologien an Boden, w\u00e4hrend die Lehren aus der Vergangenheit in den Wind geschlagen zu werden scheinen.<\/p>\n","post_title":"AFD gewinnt Wahl zum B\u00fcrgermeister","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"afd-gewinnt-wahl-zum-buergermeister","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:33:22","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:33:22","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3565","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3542,"post_author":"2","post_date":"2023-12-17 15:10:33","post_date_gmt":"2023-12-17 15:10:33","post_content":"\n

In der Stille des dritten Advents offenbart sich eine schmerzhafte Wahrheit in Gaza, eine Wahrheit, die von der internationalen Gemeinschaft und insbesondere von Christen weltweit ignoriert wird. Gestern wurden Nahida Antoun und ihre Tochter Samar, zwei christliche Pal\u00e4stinenserinnen, in der katholischen Kirche der Heiligen Familie in Gaza durch israelischen Beschuss get\u00f6tet. Dieser Akt der Gewalt ist nicht nur ein weiterer tragischer Eintrag in der langen Liste von Leid und Verlust in Gaza, sondern auch ein direkter Vorwurf an die Welt, die wegschaut.<\/p>\n\n\n\n

Diese Kirche, die einst ein Ort des Friedens und der Zuflucht war, ist jetzt Zeuge eines unbeschreiblichen Horrors geworden. Sie und andere Kirchen in Gaza wurden mehrfach von der israelischen Armee angegriffen. \u00dcber 500 Menschen suchten dort Zuflucht, doch anstatt Sicherheit fanden sie nur weitere Bedrohung. Die brutale Realit\u00e4t: Israel schie\u00dft auf Kirchen, auf Zivilisten, auf Unschuldige.<\/p>\n\n\n\n

Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die christlichen Nationen, stehen in der Schuld. Ihre Reaktion auf diese Gr\u00e4ueltaten? Schweigen. Ein ohrenbet\u00e4ubendes Schweigen, das durch ihre Unt\u00e4tigkeit und Gleichg\u00fcltigkeit noch verst\u00e4rkt wird. Ein Gemeindemitglied bringt es auf den Punkt: \u201eWir wurden vergessen.\u201c Die christliche Welt, die sonst so laut ihre Stimme f\u00fcr Gerechtigkeit und N\u00e4chstenliebe erhebt, hat sich entschieden, Gaza im Stich zu lassen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist eine Schande und ein Verrat an den Grunds\u00e4tzen des Christentums und der Menschlichkeit. In Zeiten, in denen Solidarit\u00e4t am dringendsten ben\u00f6tigt wird, haben die christlichen Gemeinden weltweit ihre pal\u00e4stinensischen Br\u00fcder und Schwestern im Stich gelassen. Sie zeigen mehr Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Besatzungsmacht als f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten.<\/p>\n\n\n\n

Dieser Advent in Gaza ist ein Anklagebrief an die Welt. Es ist ein Aufruf zum Handeln, zur Reflexion \u00fcber die Werte, die wir als Menschheit vertreten. Wir m\u00fcssen uns fragen: Wo ist unsere Menschlichkeit, unser Mitgef\u00fchl, unsere Gerechtigkeit? Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft und insbesondere die Christenheit ihre Augen \u00f6ffnen und ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden. Gaza darf nicht in Vergessenheit geraten. Es ist an der Zeit, aufzustehen, zu sprechen und zu handeln.<\/p>\n","post_title":"Advent in Gaza","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"advent-in-gaza","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:37:33","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:37:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3563,"post_author":"2","post_date":"2023-12-16 22:08:50","post_date_gmt":"2023-12-16 22:08:50","post_content":"\n

Die israelische Armee hat in einem seltenen Moment der Ehrlichkeit zugegeben, was viele bereits wissen: Sie t\u00f6tet ohne Bedenken oder Reue. Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n

Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

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Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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Pirna, die s\u00e4chsische Stadt, die in den d\u00fcsteren 1940ern Schauplatz der Nazigrausamkeiten in einer T\u00f6tungsanstalt wurde, in der sch\u00e4tzungsweise 14.750 unschuldige Menschen ihr Leben lie\u00dfen, wurde erneut Schauplatz eines alarmierenden politischen Wechsels. Am vergangenen Sonntag w\u00e4hlten die B\u00fcrger einen Kandidaten der rechtsextremen Alternative f\u00fcr Deutschland (AfD) zum B\u00fcrgermeister. Dieser erschreckende Vorfall wirft ein grelles Licht auf die Fragilit\u00e4t der deutschen Erinnerungskultur und den scheinbar unzureichenden Widerstand gegen die zunehmenden Gefahren des Rechtsextremismus.<\/p>\n\n\n\n

H\u00f6ren wir nicht st\u00e4ndig die lauten Rufe \u201eNie wieder ist jetzt\u201c, um israelische Kriegsverbrechen zu rechtfertigen? Dieser Appell scheint jedoch seine Dringlichkeit zu verlieren, wenn es um den realen, bedrohlichen und gegenw\u00e4rtigen Aufstieg von Rechtsextremen in Deutschland geht. Die AFD feiert einen Wahlerfolg nach dem anderen. Es stellt sich die Frage: Was bedeutet Erinnerungskultur, wenn sie uns nicht dazu bringt, kollektiv aufzustehen und entschieden gegen den Vormarsch der Rechtsextremen vorzugehen? Wieso steht das Land nicht Kopf?<\/p>\n\n\n\n

Die deutsche Politik und Gesellschaft scheinen sich mehr auf Selbstprofilierung zu konzentrieren als auf den echten, konsequenten Schutz von Minderheiten. Die extreme Solidarit\u00e4t mit Israel dient oft als Vorwand, um sich von Rassismusvorw\u00fcrfen reinzuwaschen, ohne sich tats\u00e4chlich mit dem Kernproblem des Rassismus auseinanderzusetzen. Tats\u00e4chliche Erinnerungskultur w\u00fcrde dies voraussetzen. W\u00e4hrenddessen gewinnt die AfD kontinuierlich an Boden.<\/p>\n\n\n\n

Man kann absolut sowohl mit israelischen Opfern solidarisch sein als auch gleichzeitig gegen die AfD k\u00e4mpfen kann. Jedoch k\u00f6nnen israelische Kriegsverbrechen gegen die Zivilbev\u00f6lkerung im Gaza und gegen zivile Einrichtungen nicht verteidigt oder gerechtfertigt werden \u2013 ein Standpunkt, den paradoxerweise aber die AfD vertritt.<\/p>\n\n\n\n

Dar\u00fcber hinaus hat die israelische Kriegspropaganda in Deutschland oft zu Lasten von Minderheiten wie Pal\u00e4stinensern, Arabern und Muslimen gewirkt, was ihre Kriminalisierung und Stigmatisierung f\u00f6rderte \u2013 ganz im Sinne der AfD. Wir stehen somit vor einer erschreckenden Ironie: In einem Land, das sich dem \"Nie wieder\" verschrieben hat, gewinnen rechtsextreme Ideologien an Boden, w\u00e4hrend die Lehren aus der Vergangenheit in den Wind geschlagen zu werden scheinen.<\/p>\n","post_title":"AFD gewinnt Wahl zum B\u00fcrgermeister","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"afd-gewinnt-wahl-zum-buergermeister","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:33:22","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:33:22","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3565","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3542,"post_author":"2","post_date":"2023-12-17 15:10:33","post_date_gmt":"2023-12-17 15:10:33","post_content":"\n

In der Stille des dritten Advents offenbart sich eine schmerzhafte Wahrheit in Gaza, eine Wahrheit, die von der internationalen Gemeinschaft und insbesondere von Christen weltweit ignoriert wird. Gestern wurden Nahida Antoun und ihre Tochter Samar, zwei christliche Pal\u00e4stinenserinnen, in der katholischen Kirche der Heiligen Familie in Gaza durch israelischen Beschuss get\u00f6tet. Dieser Akt der Gewalt ist nicht nur ein weiterer tragischer Eintrag in der langen Liste von Leid und Verlust in Gaza, sondern auch ein direkter Vorwurf an die Welt, die wegschaut.<\/p>\n\n\n\n

Diese Kirche, die einst ein Ort des Friedens und der Zuflucht war, ist jetzt Zeuge eines unbeschreiblichen Horrors geworden. Sie und andere Kirchen in Gaza wurden mehrfach von der israelischen Armee angegriffen. \u00dcber 500 Menschen suchten dort Zuflucht, doch anstatt Sicherheit fanden sie nur weitere Bedrohung. Die brutale Realit\u00e4t: Israel schie\u00dft auf Kirchen, auf Zivilisten, auf Unschuldige.<\/p>\n\n\n\n

Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die christlichen Nationen, stehen in der Schuld. Ihre Reaktion auf diese Gr\u00e4ueltaten? Schweigen. Ein ohrenbet\u00e4ubendes Schweigen, das durch ihre Unt\u00e4tigkeit und Gleichg\u00fcltigkeit noch verst\u00e4rkt wird. Ein Gemeindemitglied bringt es auf den Punkt: \u201eWir wurden vergessen.\u201c Die christliche Welt, die sonst so laut ihre Stimme f\u00fcr Gerechtigkeit und N\u00e4chstenliebe erhebt, hat sich entschieden, Gaza im Stich zu lassen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist eine Schande und ein Verrat an den Grunds\u00e4tzen des Christentums und der Menschlichkeit. In Zeiten, in denen Solidarit\u00e4t am dringendsten ben\u00f6tigt wird, haben die christlichen Gemeinden weltweit ihre pal\u00e4stinensischen Br\u00fcder und Schwestern im Stich gelassen. Sie zeigen mehr Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Besatzungsmacht als f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten.<\/p>\n\n\n\n

Dieser Advent in Gaza ist ein Anklagebrief an die Welt. Es ist ein Aufruf zum Handeln, zur Reflexion \u00fcber die Werte, die wir als Menschheit vertreten. Wir m\u00fcssen uns fragen: Wo ist unsere Menschlichkeit, unser Mitgef\u00fchl, unsere Gerechtigkeit? Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft und insbesondere die Christenheit ihre Augen \u00f6ffnen und ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden. Gaza darf nicht in Vergessenheit geraten. Es ist an der Zeit, aufzustehen, zu sprechen und zu handeln.<\/p>\n","post_title":"Advent in Gaza","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"advent-in-gaza","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:37:33","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:37:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3563,"post_author":"2","post_date":"2023-12-16 22:08:50","post_date_gmt":"2023-12-16 22:08:50","post_content":"\n

Die israelische Armee hat in einem seltenen Moment der Ehrlichkeit zugegeben, was viele bereits wissen: Sie t\u00f6tet ohne Bedenken oder Reue. Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n

Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n

Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? Oder sind wir alle zu besch\u00e4ftigt, unsere moralische Integrit\u00e4t in der internationalen Politik zu opfern, auf dem Altar der diplomatischen Bequemlichkeit und der politischen Feigheit?<\/p>\n","post_title":"Israels Abschussliste: Der zynische Tod von drei Geiseln","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-abschussliste-der-zynische-tod-von-drei-geiseln","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:34:18","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:34:18","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3563","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3568,"post_author":"2","post_date":"2023-12-15 22:14:47","post_date_gmt":"2023-12-15 22:14:47","post_content":"\n

Die ersch\u00fctternde Geschichte von Wael Dahdouh, dem ber\u00fchmten pal\u00e4stinensischen Journalisten, der f\u00fcr Al Jazeera arbeitet, ist ein Zeugnis des unerbittlichen Leidens und der unglaublichen Standhaftigkeit. Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n

Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n

Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n

Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n

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In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n

Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n

Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n

Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n

Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n

Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"

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\n\nDie j\u00fcngste Evakuierungsaktion, bei der 320 deutsche Staatsb\u00fcrger und ihre Angeh\u00f6rigen aus dem Gaza-Streifen gerettet wurden, h\u00e4tte eine Geschichte von Mitgef\u00fchl und internationaler Verantwortung sein k\u00f6nnen. Stattdessen wurde sie in einigen Teilen der deutschen Medienlandschaft, insbesondere in der Berichterstattung der BILD-Zeitung, zu einer Geschichte der Spaltung und Entmenschlichung umgedeutet.\n\n<\/div>\n\"\"\n
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\n\nIn einer Zeit, in der der Gaza-Streifen unter intensivem Bombardement der israelischen Armee leidet, h\u00e4tte die Evakuierung dieser Menschen, darunter Deutsche pal\u00e4stinensischer Abstammung, als ein Akt der Menschlichkeit und der Pflichterf\u00fcllung eines Landes gegen\u00fcber seinen B\u00fcrgern gefeiert werden k\u00f6nnen. Jedoch entschied sich die BILD f\u00fcr eine Darstellung, die tiefsitzende Vorurteile offenbart. Indem sie diese Personen als \"Fl\u00fcchtlinge\" und \"Terroristen\" bezeichnete, ignorierte sie nicht nur ihre deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern untergrub auch die menschliche Trag\u00f6die, die sie erlebt hatten.\n\nDiese Wortwahl ist nicht nur unversch\u00e4mt, sondern auch brandgef\u00e4hrlich. Sie perpetuiert ein Bild von Menschen pal\u00e4stinensischer Herkunft, das von Misstrauen und Fremdheit gepr\u00e4gt ist. Indem die BILD solche Narrative f\u00f6rdert, tr\u00e4gt sie zur Stigmatisierung einer ganzen Gemeinschaft bei und sch\u00fcrt \u00c4ngste und Vorurteile in der deutschen Gesellschaft.\n\nDie Art und Weise, wie \u00fcber diese Evakuierungsaktion berichtet wurde, spiegelt ein gr\u00f6\u00dferes Problem in der deutschen Medienlandschaft wider: eine Neigung, Minderheiten auf eine Weise darzustellen, die sie als \"anders\" oder \"gef\u00e4hrlich\" kennzeichnet. Minderheiten wird so klargemacht: Ihr seid kein Teil Deutschlands, ihr seid nicht w\u00fcrdig, aus einem Kriegsgebiet evakuiert zu werden. Diese Darstellung hat reale Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Gemeinschaften und tr\u00e4gt zu einer Atmosph\u00e4re der Feindseligkeit und des Misstrauens bei.\n\nEs ist entt\u00e4uschend, dass es bisher keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei gegen solche Berichterstattungen gibt. Dies deutet auf eine besorgniserregende Toleranz gegen\u00fcber subtilen Formen von Rassismus und Diskriminierung hin.\n\nAls Gesellschaft m\u00fcssen wir uns gegen solche verzerrten Darstellungen stellen und von unseren Medien verlangen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass sie eine faire und respektvolle Berichterstattung praktizieren, die die Vielfalt und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft widerspiegelt. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, die inklusiv ist und die W\u00fcrde aller Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft oder Religion, respektiert.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"320 Deutsche","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"3180-2","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:37:39","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:37:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3180","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3060,"post_author":"2","post_date":"2023-11-17 21:07:38","post_date_gmt":"2023-11-17 21:07:38","post_content":"
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\n\nEine fragw\u00fcrdige Entscheidung: ARDs Zensur von 'Wajib' und die Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Narrative<\/strong>\n\nDie j\u00fcngste Entscheidung der ARD, den pal\u00e4stinensischen Film \"Wajib\" aus ihrem Programm zu streichen, ist nicht nur entt\u00e4uschend, sondern auch alarmierend. Sie markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte eines \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders, der eigentlich f\u00fcr Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t stehen sollte. Diese Entscheidung, die vorgibt, auf den \"j\u00fcngsten Ereignissen in Nahost\" zu basieren, ist ein Akt der Feigheit und Selbstzensur, der weitreichende Implikationen hat.\n\n\"Wajib\", ein Film, der eine einfache famili\u00e4re Geschichte in Pal\u00e4stina erz\u00e4hlt, wurde von der ARD als potenziell \"missverst\u00e4ndlich\" eingestuft. Diese Begr\u00fcndung ist nicht nur l\u00e4cherlich, sondern auch tiefgreifend problematisch. Sie impliziert, dass die blo\u00dfe Darstellung des pal\u00e4stinensischen Alltagslebens, als politisch heikel und gef\u00e4hrlich angesehen wird. Was die ARD hier tut, ist nichts weniger als eine Entmenschlichung pal\u00e4stinensischer Existenz und ein Kniefall vor vorauseilender Selbstzensur.\n\nDie Kritik von Arno Frank, die die Ungef\u00e4hrlichkeit und Unpolitischheit von \"Wajib\" hervorhebt, macht die Absurdit\u00e4t der Entscheidung der ARD nur umso deutlicher. Diese Selbstzensur zeugt von einer bedenklichen Schieflage in der deutschen Medienlandschaft: einer Schieflage, in der pal\u00e4stinensische Stimmen systematisch unterdr\u00fcckt und ihre Erz\u00e4hlungen marginalisiert werden.\n\nWas bef\u00fcrchtet die ARD wirklich? Dass die Darstellung einer pal\u00e4stinensischen Familie irgendwie die \u00f6ffentliche Meinung st\u00f6ren k\u00f6nnte? Dass die einfachen, menschlichen Geschichten Pal\u00e4stinas als zu politisch oder zu heikel angesehen werden? Diese Angst vor Kontroversen und Missverst\u00e4ndnissen offenbart eine tiefe Krise des Selbstverst\u00e4ndnisses und der journalistischen Integrit\u00e4t des Senders.\n\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass wir diese Entscheidung f\u00fcr das nennen, was sie ist: eine kapitulative und unverantwortliche Handlung, die nicht nur der Kunstfreiheit, sondern auch dem Recht auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Kulturen und Perspektiven zuwiderl\u00e4uft. Die ARD muss sich dieser Kritik stellen und erkennen, dass solche Entscheidungen nicht nur ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern auch das Vertrauen ihres Publikums untergraben.\n\nDie pal\u00e4stinensische Existenz und ihre Darstellung in den Medien d\u00fcrfen nicht zu einem politischen Spielball werden. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland aufh\u00f6ren, pal\u00e4stinensische Stimmen und Geschichten zu marginalisieren. Wir m\u00fcssen eine Medienlandschaft schaffen, in der Vielfalt und kulturelle Sensibilit\u00e4t nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Die ARD muss ihre Rolle als \u00f6ffentlich-rechtlicher Sender ernst nehmen und sich f\u00fcr eine inklusive und vielf\u00e4ltige Berichterstattung einsetzen, anstatt vor politischen Sensibilit\u00e4ten zur\u00fcckzuschrecken.\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","post_title":"Wajib - Eine fragw\u00fcrdige Entscheidung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wajib-eine-fragwuerdige-entscheidung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:56:32","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:56:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3060","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3103,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 21:52:24","post_date_gmt":"2023-11-15 21:52:24","post_content":"

Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n

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\"\"<\/div>\n

In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n

Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n

Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n

Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n

Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n

<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\"\"\n

Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n

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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};

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