Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n
Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"
Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n
In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n
Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n
Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n
Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n
Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n
<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\n
Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n
<\/p>\n
Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};
Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n
Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n
Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"
Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n
In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n
Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n
Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n
Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n
Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n
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Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n
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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};
Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n
Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n
Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n
Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"
Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n
In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n
Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n
Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n
Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n
Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n
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Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n
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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};
Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n
Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n
Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n
Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n
Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"
Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n
In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n
Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n
Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n
Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n
Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n
<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\n
Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n
<\/p>\n
Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};
Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n
Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n
Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n
Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n
Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n
Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"
Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n
In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n
Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n
Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n
Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n
Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n
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Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n
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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};
W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n
Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n
Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n
Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n
Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n
Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n
Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"
Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n
In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n
Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n
Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n
Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n
Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n
<\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":"\n
Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n
<\/p>\n
Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};
Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n
W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n
Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n
Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n
Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n
Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n
Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n
Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"
Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n
In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n
Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n
Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n
Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n
Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n
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Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n
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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};
Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n
W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n
Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n
Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n
Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n
Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n
Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n
Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":"
Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n
In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n
Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n
Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n
Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n
Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n
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Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n
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Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};
Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. 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Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. 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Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. 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Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. 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Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? 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Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. 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Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. 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Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. 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Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. 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Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. 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Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? 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Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. 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Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. 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Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n <\/p>\n\n\n\n In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. 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Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? 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Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n <\/p>\n\n\n\n In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. 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Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. 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Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. 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Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. 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Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n <\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":" Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? 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Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. 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Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? 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Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. 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Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur f\u00fcr die Zukunft des Journalismus in Konfliktgebieten, sondern auch f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der internationalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n","post_title":"Wael Dahdouh: Symbol des Leidens und der Unbeugsamkeit","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"wael-dahdouh-symbol-des-leidens-und-der-unbeugsamkeit","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:32:53","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:32:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3568","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3576,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:32:35","post_date_gmt":"2023-12-09 22:32:35","post_content":"\n Acht Wochen nachdem schockierende Berichte \u00fcber angebliche Gr\u00e4ueltaten im Gaza-Konflikt die Welt ersch\u00fctterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom \u201eBaby im Ofen\u201c und den \u201e40 gek\u00f6pften Babys\u201c waren nicht wahr. Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n <\/p>\n\n\n\n In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. 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Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? 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Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n <\/p>\n\n\n\n In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. 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Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":" Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n <\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":" Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. 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Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. 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Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n <\/p>\n\n\n\n In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. 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Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. 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Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. 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Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? 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Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? 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Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. 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Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? 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Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? 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Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n <\/p>\n\n\n\n In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. 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Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. 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Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? 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Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. 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Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? 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Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n <\/p>\n\n\n\n In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. 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Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. 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Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n <\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":" Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. 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Ein Gemeindemitglied bringt es auf den Punkt: \u201eWir wurden vergessen.\u201c Die christliche Welt, die sonst so laut ihre Stimme f\u00fcr Gerechtigkeit und N\u00e4chstenliebe erhebt, hat sich entschieden, Gaza im Stich zu lassen.<\/p>\n\n\n\n Es ist eine Schande und ein Verrat an den Grunds\u00e4tzen des Christentums und der Menschlichkeit. In Zeiten, in denen Solidarit\u00e4t am dringendsten ben\u00f6tigt wird, haben die christlichen Gemeinden weltweit ihre pal\u00e4stinensischen Br\u00fcder und Schwestern im Stich gelassen. Sie zeigen mehr Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Besatzungsmacht als f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten.<\/p>\n\n\n\n Dieser Advent in Gaza ist ein Anklagebrief an die Welt. Es ist ein Aufruf zum Handeln, zur Reflexion \u00fcber die Werte, die wir als Menschheit vertreten. Wir m\u00fcssen uns fragen: Wo ist unsere Menschlichkeit, unser Mitgef\u00fchl, unsere Gerechtigkeit? 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Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? 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Nach dem Verlust seiner Frau und vier Kinder durch israelische Bomben, wurde er nun selbst, trotz seiner deutlich gekennzeichneten Presseweste, von israelischen Soldaten angeschossen. Sein Zustand ist stabil, aber sein Kameramann Samer Abu Daqqa wurde bei demselben Angriff get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n Die Angriffe auf Dahdouh und seine Familie sind keine isolierten Vorf\u00e4lle, sondern Teil eines erschreckenden Musters. Israel f\u00fchrt in Gaza einen Krieg nicht nur gegen Zivilisten, sondern auch gegen Journalisten \u2013 eine Tatsache, die durch internationale Organisationen wie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CJP) und die Internationale Journalistenf\u00f6deration (IFJ) best\u00e4tigt wird. Diese Organisationen sprechen von einem systematischen \u201eMuster der Angriffe\u201c und einem gezielten \u201eIns-Visier-Nehmen\u201c von Journalisten.<\/p>\n\n\n\n Carlos Martinez de la Serna vom CJP dr\u00fcckt tiefe Besorgnis \u00fcber das Muster der Angriffe auf Al Jazeera-Journalisten und ihre Familien aus. Tim Dawson von der IFJ bezeichnet die Situation, in der viele pal\u00e4stinensische Journalisten ins Visier genommen werden, als \u201eerschreckend und unverzeihlich\u201c. Mit 90 get\u00f6teten Journalisten in Gaza, wie Al Jazeera berichtet, steht die Welt vor einer alarmierenden Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n Doch trotz der offensichtlichen Gefahren h\u00f6rt Wael Dahdouh nicht auf zu berichten. Einen Tag nach der Beerdigung seines Kollegen Samer Abu Daqqa setzt er seine Arbeit fort. Er steht als Symbol f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Unbeugsamkeit des pal\u00e4stinensischen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n Die Frage, die bleibt, ist: Wo bleibt der Aufschrei unserer Presse? Wo bleibt die internationale Emp\u00f6rung und Aktion gegen diese gezielten Angriffe auf Journalisten, die nur ihre Pflicht erf\u00fcllen, die Welt \u00fcber das Geschehen in Gaza zu informieren? 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Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n <\/p>\n\n\n\n In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese ersch\u00fctternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandal\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandal\u00fcge entpuppt<\/p>\n\n\n\n Ebenso geh\u00f6rt die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandal\u00fcgen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. 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Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. 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Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. 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Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? 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Sie und andere Kirchen in Gaza wurden mehrfach von der israelischen Armee angegriffen. \u00dcber 500 Menschen suchten dort Zuflucht, doch anstatt Sicherheit fanden sie nur weitere Bedrohung. Die brutale Realit\u00e4t: Israel schie\u00dft auf Kirchen, auf Zivilisten, auf Unschuldige.<\/p>\n\n\n\n Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die christlichen Nationen, stehen in der Schuld. Ihre Reaktion auf diese Gr\u00e4ueltaten? Schweigen. Ein ohrenbet\u00e4ubendes Schweigen, das durch ihre Unt\u00e4tigkeit und Gleichg\u00fcltigkeit noch verst\u00e4rkt wird. Ein Gemeindemitglied bringt es auf den Punkt: \u201eWir wurden vergessen.\u201c Die christliche Welt, die sonst so laut ihre Stimme f\u00fcr Gerechtigkeit und N\u00e4chstenliebe erhebt, hat sich entschieden, Gaza im Stich zu lassen.<\/p>\n\n\n\n Es ist eine Schande und ein Verrat an den Grunds\u00e4tzen des Christentums und der Menschlichkeit. In Zeiten, in denen Solidarit\u00e4t am dringendsten ben\u00f6tigt wird, haben die christlichen Gemeinden weltweit ihre pal\u00e4stinensischen Br\u00fcder und Schwestern im Stich gelassen. Sie zeigen mehr Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Besatzungsmacht als f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten.<\/p>\n\n\n\n Dieser Advent in Gaza ist ein Anklagebrief an die Welt. Es ist ein Aufruf zum Handeln, zur Reflexion \u00fcber die Werte, die wir als Menschheit vertreten. Wir m\u00fcssen uns fragen: Wo ist unsere Menschlichkeit, unser Mitgef\u00fchl, unsere Gerechtigkeit? Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft und insbesondere die Christenheit ihre Augen \u00f6ffnen und ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden. Gaza darf nicht in Vergessenheit geraten. 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Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. 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Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. 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Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. 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Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? Ist das der neue Ma\u00dfstab f\u00fcr die israelische \"Gefahreneinsch\u00e4tzung\"? Diese zynische T\u00f6tungspolitik ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Mord, verpackt in einer d\u00fcnnen Schicht diplomatischer Rhetorik.<\/p>\n\n\n\n Die Frage, die sich Deutschland und die Welt stellen m\u00fcssen, ist einfach und doch so schwer zu beantworten: Wie viele tote Zivilisten sind genug? 18.787 scheinen f\u00fcr die internationale Gemeinschaft noch keine ausreichende Zahl zu sein. Ist es der Punkt, an dem das T\u00f6ten zur Routine wird, und wir es als normalen Bestandteil der Nachrichten akzeptieren?<\/p>\n\n\n\n Es ist an der Zeit, dass die Welt, besonders Deutschland, aufh\u00f6rt, sich hinter leeren Worten zu verstecken und endlich handelt. Eine sofortige Waffenruhe ist nicht nur notwendig, sondern \u00fcberf\u00e4llig. Doch wer wird den Mut haben, dies zu fordern? 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Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. 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Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. 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Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. 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Gestern wurden Nahida Antoun und ihre Tochter Samar, zwei christliche Pal\u00e4stinenserinnen, in der katholischen Kirche der Heiligen Familie in Gaza durch israelischen Beschuss get\u00f6tet. Dieser Akt der Gewalt ist nicht nur ein weiterer tragischer Eintrag in der langen Liste von Leid und Verlust in Gaza, sondern auch ein direkter Vorwurf an die Welt, die wegschaut.<\/p>\n\n\n\n Diese Kirche, die einst ein Ort des Friedens und der Zuflucht war, ist jetzt Zeuge eines unbeschreiblichen Horrors geworden. Sie und andere Kirchen in Gaza wurden mehrfach von der israelischen Armee angegriffen. \u00dcber 500 Menschen suchten dort Zuflucht, doch anstatt Sicherheit fanden sie nur weitere Bedrohung. Die brutale Realit\u00e4t: Israel schie\u00dft auf Kirchen, auf Zivilisten, auf Unschuldige.<\/p>\n\n\n\n Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die christlichen Nationen, stehen in der Schuld. Ihre Reaktion auf diese Gr\u00e4ueltaten? Schweigen. Ein ohrenbet\u00e4ubendes Schweigen, das durch ihre Unt\u00e4tigkeit und Gleichg\u00fcltigkeit noch verst\u00e4rkt wird. Ein Gemeindemitglied bringt es auf den Punkt: \u201eWir wurden vergessen.\u201c Die christliche Welt, die sonst so laut ihre Stimme f\u00fcr Gerechtigkeit und N\u00e4chstenliebe erhebt, hat sich entschieden, Gaza im Stich zu lassen.<\/p>\n\n\n\n Es ist eine Schande und ein Verrat an den Grunds\u00e4tzen des Christentums und der Menschlichkeit. In Zeiten, in denen Solidarit\u00e4t am dringendsten ben\u00f6tigt wird, haben die christlichen Gemeinden weltweit ihre pal\u00e4stinensischen Br\u00fcder und Schwestern im Stich gelassen. Sie zeigen mehr Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Besatzungsmacht als f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten.<\/p>\n\n\n\n Dieser Advent in Gaza ist ein Anklagebrief an die Welt. Es ist ein Aufruf zum Handeln, zur Reflexion \u00fcber die Werte, die wir als Menschheit vertreten. 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Die Ermordung von Alon Shamriz, Yotam Haim und Samer Talalka, drei Geiseln, die mit einer wei\u00dfen Flagge, dem universellen Symbol der Kapitulation, unterwegs waren, ist kein tragischer Fehler, sondern eine kaltbl\u00fctige Best\u00e4tigung ihrer Politik. Es ist der Inbegriff einer Armee, die sich anscheinend an dem Grundsatz orientiert: \u201eSchie\u00dfen zuerst, Fragen stellen nie.\u201c<\/p>\n\n\n\n Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Kapitel in einem blutigen Buch, das bereits 18.787 unschuldige Menschenleben in Gaza gefordert hat. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die israelische Armee einen Krieg nicht gegen Soldaten, sondern gegen Zivilisten f\u00fchrt. Und trotzdem schaut die Welt, einschlie\u00dflich Deutschland, weg, fast als ob sie bei einem abscheulichen Theaterst\u00fcck Popcorn essen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n Sind die Leben dieser Geiseln weniger wert, weil einer von ihnen, Samer Talalka, einen israelischen Pass hatte? 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Diese Enth\u00fcllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung und politische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n Die urspr\u00fcnglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschlie\u00dflich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als m\u00e4chtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die \u00f6ffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels milit\u00e4rische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und f\u00fchrten zu einer Welle von Emp\u00f6rung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n <\/p>\n\n\n\n In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz j\u00fcngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen \u00fcber die grausame T\u00f6tung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. 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Diese Korrekturen kommen jedoch zu sp\u00e4t, denn die L\u00fcgen dienten bereits als Rechtfertigung f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten gegen Pal\u00e4stinenser in Gaza.<\/p>\n\n\n\n W\u00e4hrend Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabh\u00e4ngig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz fr\u00fchzeitig ge\u00e4u\u00dferter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.<\/p>\n\n\n\n Die Zur\u00fcckweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begr\u00fcnden, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen get\u00f6tet, darunter \u00fcber 7.000 Kinder.<\/p>\n\n\n\n Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.<\/p>\n","post_title":"Es gab keine Babys im Ofen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"es-gab-keine-babys-im-ofen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:29:08","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:29:08","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3576","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3574,"post_author":"2","post_date":"2023-12-09 22:29:21","post_date_gmt":"2023-12-09 22:29:21","post_content":"\n Die Statistiken \u00fcber get\u00f6tete Journalisten in Kriegsgebieten enth\u00fcllen eine d\u00fcstere Wahrheit, die oft im Schatten bleibt. W\u00e4hrend des gesamten Zweiten Weltkriegs verloren 69 Journalisten ihr Leben, und im 20-j\u00e4hrigen Vietnamkrieg waren es 63. Doch diese Zahlen verblassen im Angesicht der ersch\u00fctternden Realit\u00e4t in Gaza, wo in nur 60 Tagen des Konflikts mit Israel 75 Journalisten get\u00f6tet wurden. Diese Zahlen werfen nicht nur ein grelles Licht auf die Brutalit\u00e4t des Konflikts, sondern sie zeugen auch von einem gezielten Angriff Israels auf die freie Presse \u2013 ein Angriff, der die Grundpfeiler der Demokratie und des Rechts auf freie Berichterstattung untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n Diese alarmierende Zahl an Opfern unter Journalisten in Gaza stellt nicht nur eine Trag\u00f6die dar, sondern auch eine gezielte Strategie, um die Berichterstattung und damit die internationale Sichtbarkeit der Geschehnisse zu unterbinden. Es wirkt, als w\u00fcrde Israel nicht nur gegen eine Region, sondern auch gegen die Wahrheit selbst Krieg f\u00fchren, indem es diejenigen zum Schweigen bringt, die berichten und aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n Erschwerend kommt hinzu, dass die internationale Medienlandschaft und die politischen F\u00fchrungen auf diese Angriffe gegen Journalisten mit einem beunruhigenden Ma\u00df an Gleichg\u00fcltigkeit und mangelnder Solidarit\u00e4t reagieren. Diese Zur\u00fcckhaltung, die fast an Feigheit grenzt, verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und Isolation derjenigen, die an vorderster Front stehen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n Es ist Zeit, dass die internationale Gemeinschaft diese Angriffe auf Journalisten als das erkennt, was sie sind: Angriffe auf die Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie. Die Welt darf nicht tatenlos zusehen, wie mutige M\u00e4nner und Frauen, die ihre Leben riskieren, um \u00fcber Ungerechtigkeiten und Gewalt zu berichten, zum Ziel werden. Es ist ein Appell an die Solidarit\u00e4t, den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung jedes Einzelnen, die Wahrheit nicht in den dunklen Schatten des Schweigens und der Ignoranz versinken zu lassen.<\/p>\n","post_title":"Israels Angriff auf die Freiheit des Journalismus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"israels-angriff-auf-die-freiheit-des-journalismus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-11 13:30:13","post_modified_gmt":"2024-01-11 13:30:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3574","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3180,"post_author":"2","post_date":"2023-11-21 23:21:17","post_date_gmt":"2023-11-21 23:21:17","post_content":" Basel Al-Sharafi, ein pal\u00e4stinensischer Journalist, der f\u00fcr seine kritische Sicht auf die Hamas bekannt war, wurde k\u00fcrzlich zusammen mit sieben Mitgliedern seiner Familie von der israelischen Armee in Gaza get\u00f6tet. Diese Trag\u00f6die wirft ein grelles Licht auf die brutale Realit\u00e4t des andauernden Konflikts, der sich nicht nur gegen bewaffnete K\u00e4mpfer, sondern unerbittlich gegen unschuldige Zivilisten richtet.<\/p>\n\n In seinem letzten Beitrag auf sozialen Medien, der nun als ein Testament seiner unersch\u00fctterlichen Wahrheitsliebe gilt, schrieb Al-Sharafi: \u201eDas Oslo-Abkommen hat 750.000 Pal\u00e4stinenser in ihre Heimat zur\u00fcckgebracht, eure Hamas hat sie vertrieben. Jassir Arafat hat den Gazastreifen befreit, euer \u201eWiderstand\" hat ihn an die israelische Besatzung zur\u00fcckgegeben. Ihr habt euch selbst umgebracht, damit ihr Chamenai folgen und die Kinder eures Volkes verwetten k\u00f6nnt. Lang lebe eure Dummheit.\u201c Diese Worte, getragen von scharfer Kritik und tiefem Schmerz, zeugen von einem Mann, der weder vor der Hamas noch vor der israelischen Besatzung zur\u00fcckschreckte.<\/p>\n Die tragischen Ereignisse, die zu Al-Sharafis Tod f\u00fchrten, stehen stellvertretend f\u00fcr das Leid, das der Gazastreifen seit Jahren erlebt. \u00dcber 11.300 Tote, darunter 4.650 Kinder, 1,5 Millionen Vertriebene und zerst\u00f6rte Wohnungen zeichnen ein Bild des Schreckens. Das Fehlen grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Wasser und Strom versch\u00e4rft die humanit\u00e4re Krise weiter.<\/p>\n Al-Sharafis kritische Stimme und die seiner Familie \u2013 Ibtihaj Al-Yaziji Al-Sharafi, Jinan Bahaa Qadeeh, Youssef Bahaa Qadeeh, Malak Bahaa Qadeeh, Yara Muhammad Al-Sharafi, Basil Ashraf Al-Sharafi und Fathi Al-Sharafi \u2013 sind stumme Zeugen der Grausamkeiten, die in Gaza allt\u00e4glich sind. Ihr Schicksal erinnert uns schmerzlich daran, dass in diesem Konflikt nicht zwischen Freund und Feind unterschieden wird, sondern Zivilisten zu Hauptopfern geworden sind.<\/p>\n Diese Trag\u00f6die verlangt nach einer dringenden internationalen Reaktion. Die Weltgemeinschaft darf nicht l\u00e4nger tatenlos bleiben, w\u00e4hrend unschuldige Leben im Schatten politischer Machtk\u00e4mpfe ausgel\u00f6scht werden. Die Geschichte von Basel Al-Sharafi und seiner Familie sollte ein Weckruf sein, um das Schweigen zu brechen und die Stimmen der Opfer zu h\u00f6ren.<\/p>\n Wir m\u00fcssen handeln, um weitere unschuldige Verluste zu verhindern und um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit, wie die von Basel Al-Sharafi, nicht ungeh\u00f6rt bleiben. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft eingreift, um ein Ende des Leidens in Gaza zu bewirken und die W\u00fcrde der menschlichen Existenz \u00fcber politische Interessen zu stellen.<\/p>\n <\/p>","post_title":"Die Stimme der Wahrheit im Schatten des Krieges","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"die-stimme-der-wahrheit-im-schatten-des-krieges","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 14:49:20","post_modified_gmt":"2024-01-13 14:49:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3103","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3268,"post_author":"2","post_date":"2023-11-15 00:17:54","post_date_gmt":"2023-11-15 00:17:54","post_content":" Was sich aktuell abspielt, ist kein schlechter Witz, sondern eine bedrohliche Realit\u00e4t: Die BILD-Zeitung, das gr\u00f6\u00dfte Boulevardblatt unseres Landes, hat sich in einem beunruhigenden Akt gegen eine 23-j\u00e4hrige Frau gewendet und fordert ihre Ausb\u00fcrgerung. Unterst\u00fctzung finden sie dabei von Stimmen aus CSU, CDU und FDP. Der Grund f\u00fcr diesen Angriff? Ein harmloser Post, der die Umrisse des historischen Pal\u00e4stinas zeigt. Es scheint, als w\u00e4ren wir an einem Punkt angelangt, an dem die Botschaft lautet: 'Pal\u00e4stinenser und Muslime werden nie wirklich Deutsche sein'. Ein absurdes und gef\u00e4hrliches Narrativ.<\/p>\n Erinnern wir uns zur\u00fcck: Reem, das M\u00e4dchen, das als 14-J\u00e4hrige von ihren Tr\u00e4umen sprach und von Bundeskanzlerin Merkel getr\u00f6stet wurde. Diese junge Frau, mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln, wird nun als 'Antisemitin' gebrandmarkt und der \u00f6ffentlichen Hetze ausgesetzt. Eine schockierende Entwicklung, die Fragen aufwirft: Wo bleibt der politische Aufschrei gegen diese Normalisierung von rassistischen Hetzjagden? Wie k\u00f6nnen wir zulassen, dass solche gef\u00e4hrlichen und diskriminierenden Praktiken in unserer Gesellschaft Raum finden?<\/p>","post_title":"Angriff auf Reem","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"open","post_password":"","post_name":"angriff-auf-reem","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-13 12:27:55","post_modified_gmt":"2024-01-13 12:27:55","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/itidal.de\/?p=3268","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":7},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_37"};<\/figure>\n\n\n\n
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