Donnerstag, 15. Oktober 2026
Über unsÜber Tarek BaéKontaktItidal ShopInstagramYouTube
Itidal
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Shop
Itidal unterstützen
  • Debatte
  • Faktencheck
  • Hintergründe
  • Nachrichten
  • Kunst & Kultur
  • Geschichte
  • Investigativ
  • Gaza
  • Israel in eigenen Worten
  • Westjordanland
  • Libanon
  • Syrien
  • Sudan
  • Berlin-Wahl 2026
  • Antimuslimischer Rassismus
  • Medienkritik
  • Waffenexporte
  • AfD
  • Uiguren
  • Bosnien
  • Debatte
  • Faktencheck
  • Hintergründe
  • Nachrichten
  • Kunst & Kultur
  • Geschichte
  • Investigativ
Shop
Itidal unterstützen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Itidal unterstützen
Itidal
Shop
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Gaza
  • Israel in eigenen Worten
  • Westjordanland
  • Libanon
  • Syrien
  • Sudan
  • Berlin-Wahl 2026
  • Antimuslimischer Rassismus
  • Medienkritik
  • Waffenexporte
  • AfD
  • Uiguren
  • Bosnien

Analyse Eskalation und Ablenkung: Was Israel mit dem Angriff auf den Iran erreichen will

Tarek Baé Von Tarek Baé
13.06.2025
in Nachrichten
3 Min. Lesezeit
Eskalation und Ablenkung: Was Israel mit dem Angriff auf den Iran erreichen will

Quelle: U.S. Department of State from United States, Public domain, via Wikimedia Commons

Was Israel gerade erreichen will? Israel bekommt, was das Regime beabsichtigt: Eskalation und Ablenkung.

Israel braucht Bedrohungsszenarien und den Status als angebliches Opfer, um im Westen jene Statements zu provozieren, die es aktuell bekommt: „Israel hat das Recht, sich zu verteidigen“, „wir stehen hinter Israels Recht auf Sicherheit und Existenz“.

Denn die Stimmung kippt. Selbst in den letzten Bastionen der Ignoranz – Deutschland, USA, Großbritannien – lässt sich kaum noch künstliche Solidarität mit dem Genozid-Regime herstellen. Israels Großangriff gegen den Iran ist keine Überraschung, sondern Muster: Als Kritik an Gaza aufkam, eskalierte Israel im Libanon, um sich als bedroht zu inszenieren.

Wozu das alles führt?

Zur Ablenkung von Gaza – nach wie vor das Hauptfeld des Geschehens.

Irans Atomprogramm? Nicht der springende Punkt. Die USA hatten bereits Gespräche mit Teheran aufgenommen. Zwar will Israel verhindern, dass noch eine Atommacht in der Region entsteht, aber der nächste Verhandlungstermin – geplant für Sonntag – ist fraglich. Trump signalisierte Gesprächsbereitschaft und bezeichnete Israels Angriff als Warnung. Aus dem Iran kommen gemischte Reaktionen: Präsident Pezeshkian zeigt sich vorsichtig optimistisch, andere Stimmen lehnen weitere Gespräche ab. Die USA könnten einen Stopp der Angriffe als Verhandlungsmasse nutzen. Teheran weist den Vorwurf zurück, sein Programm ziele auf Atomwaffen. Israel verlangt, selbst ein ziviles Programm zu verhindern.

Für den Iran ist Israels Angriff ein Desaster. Dessen Luftabwehr wurde weitgehend überwunden, die israelische Luftwaffe operierte frei über iranischem Luftraum. Iran konnte weder abwehren noch zurückschlagen. Militärische Führung, Wissenschaftler und Atomanlagen wurden getroffen.

Premierminister Netanyahu – international wegen Kriegsverbrechen angeklagt – schwört Israel auf Krieg ein. Es werde „Wellen iranischer Angriffe“ und „Opfer“ geben. Diese Kriegsrhetorik gefällt ihm – sie zeigt ihn als standhaften Führer eines angeblich bedrohten Staates. Dabei ist Israel, wie in Gaza und im Libanon, der Aggressor.

Haben die USA und Israel den Iran ausgetrickst?

So wirkt es. Die US-Regierung ließ über Medien verlauten, man unterstütze keinen israelischen Alleingang. Jetzt berichten israelische Medien, das sei von Anfang an Täuschung gewesen. Auch aktuelle Meldungen aus Washington bleiben widersprüchlich: Einerseits Verhandlungsbereitschaft, andererseits Kenntnis über den Angriff. Wahrscheinlich war es ein abgestimmter Plan: Die USA erhalten einen geschwächten Iran, Israel bekommt die Ablenkung von Gaza.

Was nun?

Der Iran steht unter Druck. Chamenei kündigt Rache an – doch militärisch ist Teheran nicht in der Lage, Israel zu schlagen. Verbündete werden nicht militärisch eingreifen. Houthis-Raketen aus dem Jemen bewirken wenig. Hisbollah will sich heraushalten. Israel hat den Libanon trotz „Waffenruhe“ weiter angegriffen – 3.300 Verstöße seit November 2024. Ob die USA dem Iran ein verhandelbares Angebot machen, bleibt offen. Israel demonstriert erneut, dass es bereit ist, mit brutaler Gewalt seinen Willen durchzusetzen.

Fazit:

Alle Augen gehören auf Gaza. Israel begeht dort einen Genozid – und tut alles, um davon abzulenken.

  • Tarek Baé

    Gründer und Chefredakteur von Itidal. Berliner Patriot. Tarek Baé ist Journalist und Bestseller-Autor aus Berlin. 2021 gründete er die freie Medienplattform Itidal, arabisch für Gleichgewicht. Benannt hat er das Medium nach seiner Großmutter Itidal, von der er sagt, sie hätte mit ihrer Standhaftigkeit und gleichzeitigem Sanftmut ein lebendiges Beispiel des Gleichgewichts symbolisiert.

    Er schaffte es mit seinen Kritiken und Recherchen auf die Feindeslisten des israelischen Militärs und der Terrorgruppe Daesch (IS).

    “Ich schreibe für das große, inklusive Wir, zu dem jede und jeder gehören kann. Und ja, ich schreibe auch mindestens genauso leidenschaftlich gegen all jene, die dieses Wir angreifen.”

    Alle Beiträge
Themen: GazaGenozidIranIsraelLibanonUSA

Weiterlesen

In Aserbaidschan herrscht seit dieser Woche ein striktes Bildungsverbot für Schülerinnen mit Kopftuch. Auch Lehrerinnen mit Kopftuch dürfen Schulgebäude nicht mehr betreten
Nachrichten

Aserbaidschan verhängt Bildungsverbot für Schülerinnen mit Kopftuch

12.10.2026
Friedensnobelpreis wegen Gaza: Navenathem Pillay trug maßgeblich dazu bei, dass Israels Verbrechen gegen Palästinenser in Gaza als Genozid anerkannt werden. (Foto: Fabrice Coffrini/AFP)
Nachrichten

Friedensnobelpreis für die Frau, die Israels Genozid benannte: Navanethem Pillay

09.10.2026
August Hanning, Ex-BND-Chef, unter Spionageverdacht festgenommen: Spur führt nach Israel
Nachrichten

Eine Spur führt nach Israel: Ex-BND-Chef unter Spionageverdacht festgenommen

06.10.2026
Landtag von Sachsen-Anhalt wählt AfD-Politiker Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten: Erstmals seit 1945 ist ein Mitglied einer rechtsextremen Partei Präsident eines deutschen Landtags. Foto: IMAGO
Nachrichten

Sachsen-Anhalt: Erstmals seit 1945 rechtsextremer Landtagspräsident

06.10.2026

Meistgelesen

  • Verhandlungen zwischen Linke, SPD und Grüne: Eine Einigung gegen Palästinenser

    Verhandlungen zwischen Linke, SPD und Grüne: Einigung gegen Palästinenser

    0 geteilt
    Teilen 0 Auf X Posten 0
  • „Deutschland kennt sich aus mit ethnischer Säuberung. Warum dann das Schweigen zu Gaza?“

    0 geteilt
    Teilen 0 Auf X Posten 0
  • Aserbaidschan verhängt Bildungsverbot für Schülerinnen mit Kopftuch

    0 geteilt
    Teilen 0 Auf X Posten 0
  • Eine Spur führt nach Israel: Ex-BND-Chef unter Spionageverdacht festgenommen

    0 geteilt
    Teilen 0 Auf X Posten 0
  • Protest gegen Genozid und Apartheid: „Die größte Gefahr ist, dass Menschen sich daran gewöhnen.“

    0 geteilt
    Teilen 0 Auf X Posten 0
itidal_Logo_White

Itidal ist dein freies Medium.

Instagram Youtube Linkedin Patreon

Navigation

  • Über Itidal
  • Über Tarek Baé
  • FAQ
  • Unterstützen / Spenden
  • Zusammenarbeit / Partnerschaft
  • Werbung / Sponsoring
  • Shop / Verlag
  • Kontakt

Kategorien

Menü
  • Debatte
  • Faktencheck
  • Hintergründe
  • Nachrichten
  • Kunst & Kultur
  • Geschichte
  • Investigativ

Unterstützen

Ihr könnt uns bei der Arbeit unterstützen, Artikel einreichen, Abonnenten sein, Werbung schalten oder Kooperationspartner werden.

Diese Arbeit ist nur durch eure Unterstützung möglich.

JETZT UNTERSTÜTZEN

© 2023–2026 Itidal. Alle Rechte vorbehalten.

  • Datenschutz
  • Impressum
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Startseite
  • —
  • Debatte
  • Faktencheck
  • Hintergründe
  • Nachrichten
  • Kunst & Kultur
  • Geschichte
  • Investigativ
  • —
  • Unterstützen
  • Über uns
  • FAQ
  • Kontakt
  • Itidal Shop

© 2023–2026 Itidal. Alle Rechte vorbehalten.