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Home Faktencheck

Kein Wort zu Gaza Gerüchte: Hat Cristiano Ronaldo wirklich für Gaza gespendet?

Von Tarek Baé
20.11.2025
in Faktencheck
Cristiano Ronaldo trifft den Präsidenten der USA, Donald Trump. Immer wieder gibt es Gerüchte darüber, dass Ronaldo Geld für Palästina oder Gaza gespendet haben soll. Fotoquelle: Weißes Haus.

Cristiano Ronaldo trifft den Präsidenten der USA, Donald Trump. Immer wieder gibt es Gerüchte darüber, dass Ronaldo Geld für Palästina oder Gaza gespendet haben soll. Fotoquelle: Weißes Haus.

Cristiano Ronaldo besucht US-Präsident Trump. Ein guter Moment, um ein Gerücht zu beleuchten:

Immer wieder tauchen Behauptungen auf, Cristiano Ronaldo hätte 1,5 Millionen Dollar oder 2 Millionen Dollar nach Palästina oder speziell Gaza gespendet.

Die Fakten: Es gibt keine. Für die Nachricht gibt es keine Quelle. Im Gegenteil. Sie taucht erstmals auf unseriösen Seiten auf. Weder Ronaldo noch irgendeine beliebige Hilfsorganisation bestätigt die Behauptung. Sowohl Al Jazeera, als auch Reuters als auch AFP kommen in Faktenchecks zum Ergebnis: Es gibt keine öffentlichen Hinweise darauf, dass Cristiano Ronaldo jemals eine Spende für Palästina tätigte. Das heißt nicht, dass er das nicht privat getan haben könnte. Es heißt nur, dass die Behauptungen unbelegt sind.

Was nicht Fake ist


Was nicht Fake ist: Dieses Foto.

Es zeigt Cristiano Ronaldo im Jahr 2011 mit Jibril Rajoub, dem Vorsitzenden des Palästinensischen Fußballverbands, einem Mitglied Fifas. Es war eine Sportveranstaltung, politische Statements gab es keine. Aber: Man kann das Tragen eines solchen Schals durchaus auch als Statement werten.

Was auch wahr ist: 2013 setzte sich Cristiano Ronaldo für Syrien ein. Gemeinsam mit der NGO Save the Children zog er die Kampagne “You are the true heroes” (Ihr seid die wahren Helden) auf. Laut Save the Children hat Ronaldo außerdem “eine großzügige Summe” gespendet, die notleidenden Familien in Aleppo und anderen Teilen Syriens zukam.

Genügt das?

Cristiano Ronaldo kann nichts für die Gerüchte. Ähnliches wird übrigens auch über Messi gesagt. Sowohl von Ronaldo als auch von Messi gibt es bearbeitete Bilder, die sie angeblich mit Statements für Palästina zeigen sollen. Wie auch Ronaldo hat aber Messi ebenso nachweislich für Syrien gespendet.


Diese Fotos sind Fake.

Genügt das? Während Israel 2014 Gaza bombardierte, postete Messi, er sei „tief betroffen vom Verlust junger Leben” mit einem Foto eines verletzten palästinensischen Kindes. Die Worte Gaza oder Palästina fielen nicht. Etwas Ähnliches wird auch Ronaldo nachgesagt: In einem Interview sagte er 2025: „Druck? Das sind die Menschen, die sich im Krieg befinden und nichts zu essen haben, die nachts mit Waffen zu tun haben, Schüsse… Für mich ist das echter Druck.” Einige interpretierten das als Kommentar zu Gaza.

Kurz: Beide sagten etwas. Ohne es direkt zu sagen.

Warum verbreiten sich solche Gerüchte?

In der Ronaldo vs. Messi Kultfrage gibt es keine Einigkeit. Fans versuchen also auf andere Qualitäten als nur auf das Fußballerische hinzuweisen.

Auch gibt es generell den Wunsch danach, dass Weltstars sich zu Themen wie Gaza äußern. In dieser Hoffnung wird unbestätigten Gerüchten gern geglaubt.

Aber: Eine kleine Chance darauf, dass etwas Wahres dran ist, gibt es durchaus. Manchmal streuen Agenturen solche Informationen gezielt über inoffizielle Kanäle. Insbesondere dann, wenn es sich um eine möglicherweise kontroverse Handlung handelt. Das heißt, 100 prozentig wird man es nicht wissen. Auch weil weder Ronaldo noch Messi über das Thema sprechen.

  • Tarek Baé

    Gründer und Chefredakteur von Itidal. Berliner Patriot. Tarek Baé ist Journalist und Bestseller-Autor aus Berlin. 2021 gründete er die freie Medienplattform Itidal, arabisch für Gleichgewicht. Benannt hat er das Medium nach seiner Großmutter Itidal, von der er sagt, sie hätte mit ihrer Standhaftigkeit und gleichzeitigem Sanftmut ein lebendiges Beispiel des Gleichgewichts symbolisiert.

    Er schaffte es mit seinen Kritiken und Recherchen auf die Feindeslisten des israelischen Militärs und der Terrorgruppe Daesch (IS).

    “Ich schreibe für das große, inklusive Wir, zu dem jede und jeder gehören kann. Und ja, ich schreibe auch mindestens genauso leidenschaftlich gegen all jene, die dieses Wir angreifen.”

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