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Home Investigativ

Verzerrung im Rundfunk Auswertung: Für das ZDF sind Israelis eher “Opfer”als Palästinenser

Von Tarek Baé
26.05.2024
in Investigativ
Verzerrung im Rundfunk  Auswertung: Für das ZDF sind Israelis eher “Opfer”als Palästinenser

Wir haben die Berichterstattung von ZDFheute ausgewertet: Dort werden vor allem Israelis als Opfer bezeichnet. Obwohl Palästinenser 95 % aller Opfer seit dem 7. Oktober ausmachen, rund 2.000 % mehr, werden Palästinenser nur halb so oft Opfer genannt. Nur in 36 % der Fälle, in denen das ZDF von Opfern spricht, werden Palästinenser als solche bezeichnet. In 63 % der Fälle geht es um Israelis.

Wenn Palästinenser als „Opfer“ bezeichnet werden, dann häufig als Zitat z.B. durch UN-Wortmeldungen. Nicht selten fällt das Wort nur in Anführungszeichen. Bezüglich israelischer Opfer ist das beim ZDF anders. Da wird die Darstellung als Opfer oft zusätzlich mit wertenden Begriffen wie „barbarisch“, „grausam“, „beispiellos“ oder „schlimm“ untermauert.

Wie das zustande kommt? ZDFheute nimmt eine israelische Perspektive ein. Beiträge über den Konflikt werden häufig mit Textbausteinen auf Linie gebracht. So werden in mehreren Beiträgen Sätze wie „Auslöser des Kriegs war die Terrorattacke der Hamas und anderer extremistischer Gruppen am 7. Oktober in Israel nahe der Grenze zu Gaza mit mehr als 1.200 Opfern“ kopiert. Auch wenn es um Tote in Gaza geht. Damit bietet das ZDF nicht etwa einen Kontext, sondern stellt Verständnis für Israels Politik her. Durch die verzerrende Berichterstattung des ZDF entsteht somit der Eindruck, Israelis wären häufiger Opfer des Krieges. Damit werden die palästinensischen Opfer heruntergespielt.

Ist das vertretbar? Nein. Wäre das ZDF ein kleines, privates Nischenmedium, das es sich transparent zur Aufgabe gemacht hat, die israelische Perspektive deutlicher zu machen, dann wäre dieses extreme Ungleichgewicht nachvollziehbar. Das ZDF aber ist ein mit rund 2 Milliarden Euro Budget im Jahr ausgestatteter öffentlich-rechtlicher Rundfunk, der neutral berichten muss.

Inkompetenz oder Manipulation? Darüber kann man nur spekulieren. Fest steht, dass das ZDF mehrfach durch ungefilterte Wiedergabe pro-israelischer Kriegspropaganda auffiel. Das ZDF arbeitete Kritik daran bislang nicht auf. Im Gegenteil: Kritiker wurden im ZDF selbst diskreditiert.

Die Auswertung schloss Textbeiträge von ZDFheute zwischen dem 7. Oktober 2023 und dem 19. April 2024 ein.

  • Tarek Baé

    Gründer und Chefredakteur von Itidal. Berliner Patriot. Tarek Baé ist Journalist und Bestseller-Autor aus Berlin. 2021 gründete er die freie Medienplattform Itidal, arabisch für Gleichgewicht. Benannt hat er das Medium nach seiner Großmutter Itidal, von der er sagt, sie hätte mit ihrer Standhaftigkeit und gleichzeitigem Sanftmut ein lebendiges Beispiel des Gleichgewichts symbolisiert.

    Er schaffte es mit seinen Kritiken und Recherchen auf die Feindeslisten des israelischen Militärs und der Terrorgruppe Daesch (IS).

    “Ich schreibe für das große, inklusive Wir, zu dem jede und jeder gehören kann. Und ja, ich schreibe auch mindestens genauso leidenschaftlich gegen all jene, die dieses Wir angreifen.”

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