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“Es gibt kein anderes Kriegsziel” – Netanyahu gibt Siedlungspläne für Gaza offen zu

Von Tarek Baé
11.05.2025
in Nachrichten
“Es gibt kein anderes Kriegsziel” – Netanyahu gibt Siedlungspläne für Gaza offen zu

Quelle: Kremlin.ru, CC BY 4.0 , via Wikimedia Commons

Netayanhu hat heute offen ausgesprochen, welche kriminellen Absichten sein Regime in Gaza verfolgt. Es gehrt nicht um „Verteidigung“, nicht um „Geiseln“, nicht um „Sicherheit“. Nein, es geht um Vernichtung, Vertreibung und Besatzung.

Israelische Medien, wie Maariv, berichten unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass Israels Premierminister Benjamin Netanyahu in der Sitzung des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung des israelischen Parlaments, der Knesset am Sonntag sagte:

„Wir zerstören immer mehr Häuser; sie (die Menschen Gazas) können nirgendwo zurückkehren. Das einzige natürliche Ergebnis wird der Wunsch der Bewohner Gazas sein, auszuwandern. Unser Hauptproblem besteht darin, Länder zu finden, die bereit sind, sie aufzunehmen.“

Er führte auch an: „Die Bewohner Gazas, die wir vertreiben, werden nicht zurückkehren. Sie werden nicht mehr dort sein. Wir werden den Ort kontrollieren. Es gibt kein anderes Kriegsziel. Alle anderen Ziele sind nur Augenwicherei.“

Netanyahu führte aus, humanitäre Hilfe für Gaza sei an die Bedingung geknüpft, dass vertriebene Palästinenser niemals in ihre Häuser zurückkehren dürfen, und rechtfertigte dies mit der Behauptung, sie kämen aus Gebieten, die „mit Hamas-Aktivisten durchmischt“ seien. Dieser Vorschlag – Zivilisten durch dauerhafte Vertreibung aus ihren Wohnvierteln zu bestrafen – steht in direktem Widerspruch zu früheren Erklärungen des israelischen Militärs, wonach die Verteilung von Hilfsgütern Familienangehörigen ermöglichen sollte, Lebensmittel und Vorräte für die Vertriebenen abzuholen und in ihre Häuser zurückzukehren.

Es handelt sich völkerrechtlich um eine klar kriminelle Absicht. Sowohl die Verteibungspläne als auch der Einsatz von Hilfsmitteln als Kriegswaffe stellen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar. Der Vorwurf des Genozids wird dadurch eindeutig und unmissverständlich untermauert.

  • Tarek Baé

    Gründer und Chefredakteur von Itidal. Berliner Patriot. Tarek Baé ist Journalist und Bestseller-Autor aus Berlin. 2021 gründete er die freie Medienplattform Itidal, arabisch für Gleichgewicht. Benannt hat er das Medium nach seiner Großmutter Itidal, von der er sagt, sie hätte mit ihrer Standhaftigkeit und gleichzeitigem Sanftmut ein lebendiges Beispiel des Gleichgewichts symbolisiert.

    Er schaffte es mit seinen Kritiken und Recherchen auf die Feindeslisten des israelischen Militärs und der Terrorgruppe Daesch (IS).

    “Ich schreibe für das große, inklusive Wir, zu dem jede und jeder gehören kann. Und ja, ich schreibe auch mindestens genauso leidenschaftlich gegen all jene, die dieses Wir angreifen.”

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