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Home Geschichte

Das Vergessene Massaker von Paris

Ein dunkles Kapitel in der französischen Geschichte

Von Tarek Baé
17.10.2023
in Geschichte
Das Vergessene Massaker von Paris

Am 17. Oktober 1961 geschah eines der dunkelsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte Frankreichs – das Massaker von Paris. Vor 62 Jahren versammelten sich 30.000 Demonstrantinnen und Demonstranten, hauptsächlich Algerier, um gegen die französische Besatzung Algeriens zu protestieren. Was folgte, war ein Akt brutaler Gewalt, der die dunkle Seite des französischen Kolonialismus offenbarte.

Brutale Niederschlagung einer friedlichen Demonstration

Die französischen Sicherheitskräfte gingen mit äußerster Brutalität gegen die Demonstration vor. Über 11.000 Menschen wurden festgenommen. Schätzungen zufolge wurden über 200, möglicherweise sogar über 400 Menschen getötet. Viele von ihnen wurden durch Schläge getötet oder in der Seine ertränkt.

Die Rolle von Maurice Papon

Unter den Verantwortlichen war Polizeichef Maurice Papon, der während der Nazizeit an der Deportation von mindestens 1.600 Juden beteiligt war. Viele der an dem Massaker beteiligten Polizisten waren ehemalige Nazi-Kollaborateure, die während des Vichy-Regimes Menschen verfolgt und gefoltert hatten.

Mediale Verschleierung und Propaganda

Die französische Regierung unterdrückte gezielt die mediale Berichterstattung über das Massaker. Renommierte Medien weltweit, einschließlich der New York Times, der BBC und deutscher Medien wie ARD, ZDF und FAZ, übernahmen die französischen Propagandaberichte, wodurch das Verbrechen weltweit weitgehend unbekannt blieb.

Verspätetes Eingeständnis und fehlende Gerechtigkeit

Erst Jahrzehnte später, im Jahr 1998, gab Frankreich unter internationalem Druck zu, dass es zu einem Vorfall gekommen war. Zunächst war die Rede von drei Toten, dann widerwillig von 40. Bis heute wurde niemand für das Massaker zur Rechenschaft gezogen, und es gab keine Entschädigungen für die Opfer oder deren Familien.

Fazit

Das Massaker von Paris am 17. Oktober 1961 bleibt ein mahnendes Beispiel für die Brutalität des Kolonialismus und die Gefahren des Schweigens. Es ist wichtig, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und sich stets gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung einzusetzen. Wir dürfen solche tragischen Ereignisse in unserer Geschichte nicht vergessen.

  • Tarek Baé

    Gründer und Chefredakteur von Itidal. Berliner Patriot. Tarek Baé ist Journalist und Bestseller-Autor aus Berlin. 2021 gründete er die freie Medienplattform Itidal, arabisch für Gleichgewicht. Benannt hat er das Medium nach seiner Großmutter Itidal, von der er sagt, sie hätte mit ihrer Standhaftigkeit und gleichzeitigem Sanftmut ein lebendiges Beispiel des Gleichgewichts symbolisiert.

    Er schaffte es mit seinen Kritiken und Recherchen auf die Feindeslisten des israelischen Militärs und der Terrorgruppe Daesch (IS).

    “Ich schreibe für das große, inklusive Wir, zu dem jede und jeder gehören kann. Und ja, ich schreibe auch mindestens genauso leidenschaftlich gegen all jene, die dieses Wir angreifen.”

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