Die israelische Armee fliegt seit dem Sturz des ehemaligen syrischen Präsidenten Assad verstärkt Luftangriffe auf Syrien. Insbesondere Waffenlager Assads wurden bombardiert. Israels Regierung wolle diese nicht in Hände der syrischen Rebellen geraten lassen.
Israel bombardierte somit am Sonntag sowohl Gaza, den Libanon als auch Syrien.
Israel bombardiert Syrien seit über 10 Jahren regelmäßig.
Aber Israel startet auch eine Invasion auf syrischen Boden. Auf den laut UN illegal von Israel besetzten Golanhöhen, die eigentlich zu Syrien gehören, bezogen israelische Truppen die Stellungen, die von der syrischen Armee leer gelassen wurden. Zwischen Syrien und der israeelichen Armee auf den illegal besetzten Golanhöhen besteht seit 1974 eine Pufferzone. Israel hat diese nun vollständig besetzt. Außerdem besetzte Israel einen strategisch wichtigen Hügel im Grenzgebiet, Jabal al-Sheikh. Das stellt einen Überfall auf syrischer Hoheitsgebiet dar.
Russland soll laut Lokaljournalisten Israel zwei Aussichtsplattformen im Grenzgebiet übergeben haben, bevor die russischen Truppen von dort abzogen.
Aus türkischen Sicherheitskreisen heißt es, Israel versuche die Pufferzone zu erweitern. Ein weiteres Vorgehen erwarte man nicht. Bereits letzte Woche kündigte die israelische Armee an, sich darauf vorzubereiten, die Waffenlager der syrischen Armee im Falle eines Sturz der Regierung zu bombardieren.
US-Medien berichten, Assad habe Israel um Unterstützung für seinen Machterhalt gebeten und dafür ein Ende seiner Beziehungen zum Iran und zur libanesischen Hisbollah-Miliz in zugesagt. Das selbe Angebot habe er ebenfalls den USA gemacht, meldet Bloomberg.
Einordnung: Israel nutzt das Machtvakuum in Syrien und den Rückzug syrischer Truppen aus dem Grenzgebiet. Israel will sich zudem ein neues Druckmittel gegenüber der künftigen syrischen Regierung sichern. Ob Israel eine größere Invasion plant, ist unklar.






