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Home Faktencheck

Recherche deckt auf Israels Lügen: Es gab keine 40 geköpften Babys oder Babys im Ofen

Eine ausführliche Analyse der israelisches Zeitung Haaretz wirft alarmierende Erkenntnisse über diverse Mythen des 7. Oktobers über den Haufen. Schauen wir sie uns im Detail an

Von Tarek Baé
09.12.2023
in Nachrichten, Faktencheck
Israel erfand Propagandalügen über 40 geköpfte Babys und Babys im Ofen am 7. Oktober, um Genozid in Gaza zu rechtfertigen

Israel erfand Propagandalügen über 40 geköpfte Babys und Babys im Ofen am 7. Oktober, um Genozid in Gaza zu rechtfertigen

Acht Wochen nachdem schockierende Berichte über angebliche Gräueltaten im Gaza-Konflikt die Welt erschütterten, stellt die israelische Zeitung Haaretz klar: Die Geschichten vom „Baby im Ofen“ und den „40 geköpften Babys“ waren nicht wahr. Diese Enthüllung wirft ein grelles Licht auf die Verbreitung von Falschinformationen in Konfliktsituationen und deren potenziellen Einfluss auf die öffentliche Meinung und politische Entscheidungen.

Die ursprünglichen Berichte, die schnell von verschiedenen Medien weltweit, einschließlich einiger deutscher Outlets, aufgegriffen wurden, dienten als mächtige Werkzeuge in der Propagandaschlacht um die öffentliche Wahrnehmung des Gaza-Konflikts. Die entsetzlichen Bilder, die durch diese Berichte erzeugt wurden, schienen Israels militärische Aktionen in Gaza zu rechtfertigen und führten zu einer Welle von Empörung und Unterstützung für Israels Vorgehen.

In einer signifikanten Klarstellung hat die israelische Zeitung Haaretz jüngst berichtet, dass die weit verbreiteten Behauptungen über die grausame Tötung von 40 Babys in Gaza am 7. Oktober nicht der Wahrheit entsprechen. Diese erschütternde Nachricht, die von zahlreichen Medien aufgegriffen und sogar von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt wurde, erwies sich als eine grundlose Propagandalüge.

Die Behauptung, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, im Kontext des Gaza-Konflikts. Auch diese schockierende Geschichte, die weltweit verbreitet wurde, hat sich als eine perverse Propagandalüge entpuppt

Ebenso gehört die erschreckende Geschichte, ein israelisches Baby sei tot in einem Ofen gefunden worden, in die Kategorie dieser abscheulichen Propagandalügen. Haaretz hat auch diese Behauptung widerlegt und festgestellt, dass dies nicht geschehen ist. Diese Korrekturen kommen jedoch zu spät, denn die Lügen dienten bereits als Rechtfertigung für Gräueltaten gegen Palästinenser in Gaza.

Während Haaretz diverse andere Verbrechen der Hamas und anderer Gruppen gegen israelische Zivilisten unabhängig nachweisen konnte, waren die spezifischen Baby-Storys unwahr. Trotz frühzeitig geäußerter Zweifel verbreiteten sich diese Falschmeldungen schnell und weitreichend.

Die Zurückweisung dieser israelischen Kriegspropaganda ist von entscheidender Bedeutung, da sie dazu dient, das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zu begründen, wo vor allem Zivilisten leiden. Bis heute wurden in Gaza mindestens 17.487 Menschen getötet, darunter über 7.000 Kinder.

Es ist unabdingbar, kein Verbrechen zu leugnen, aber ebenso wichtig ist es, keine Verbrechen zu erfinden, die dann zur Legitimation weiterer Gewaltakte dienen. Leider haben sich in den letzten Wochen zu viele Medien und Stimmen zu Werkzeugen der Kriegspropaganda gemacht.

  • Tarek Baé

    Chefredakteur und Gründer von Itidal. Tarek Baé ist Journalist und Autor aus Berlin.

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