Der große Wahlcheck Rassismus/Islamfeindlichkeit zur Berlin-Wahl 2026. Wir haben die Itidal-Leserschaft gefragt, welche Themen für sie besonders interessant sind. Die drei Hauptthemen waren Wohnen, Rassismus/Islamfeindlichkeit und Palästina/Israel.
Im Wahlcheck Wohnen beleuchten wir die Positionierungen der kandidierenden Parteien zu konkreten Fragestellungen rund um Mietpreise, Wohnungsnot und Enteignung. Betrachtet wurden alle Parteien, die Aussicht haben über 1 % der Stimmen zu kommen. Das sind: Die Linke, SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, AfD. BSW, FDP, Tierschutzpartei und Volt. Ausgewertet wurden Wahlprogramme, Parteiprogramme, Parteibeschlüsse und Äußerungen von Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten.

Die Mieten in Berlin sind rasant gestiegen. Das Einkommen hingegen nicht.

Enteignung? Ein Volksentscheid stellte den Wählerwillen fest: Große Unternehmen mit über 2.000 Wohnungen sollen vergesellschaftlicht werden. Dem wollen aber nur wenige Parteien folgen.

Wohnungen zu finden, ist ohnehin schwierig. Noch schwieriger wird es laut Studien für Menschen, die rassistischer Diskriminierung ausgesetzt sind.

Mietendeckel sind schwierig umzusetzen, heißt es. Zumindest einen bei landeseigenen Wohnungen?

Viele Menschen in Berlin träumen nicht nur von einer bezahlbaren Mietwohnung, sondern wünschen sich bezahlbaren Eigentum.

Gentrifizierung. So nennt man das, wenn in Kultvierteln wie Neukölln günstige Mietwohnungen teuer saniert und noch teurer weiterverkauft werden.

Es gibt Fälle, in denen Eigentümer die Wohnung leer lassen, damit sie an Wert gewinnt. Während ringsrum Wohnungsnot herrscht.

Das Tempelhofer Feld soll laut einem Volksentscheid eine freie Grünfläche bleiben. Doch viele wollen zumindest den Rand bebauen lassen. Wohnungen mitten in der Stadt. Die Meinungen sind verschieden.

Fun Fact: Nur ein einziger Spitzenkandidat ist gebürtig Berliner. Der Rest ist irgendwann zugezogen.

Parken oder nicht parken. Da gibt es große Unterschiede.

Mehr Mietwohnungen oder mehr Eigentumswohnungen?
